
Touren
Die Teilnahme an einer Sektionstour erfolgt auf eigenes Risiko. Der Versicherungsschutz ist Sache der Teilnehmenden.
Der Schweizer Alpen-Club (SAC) hat die SAC-Wanderskala überarbeitet und neu gestaltet -> Link zur SAC-Seite
Beschreibung der Anforderungen: SAC Wanderskala Skala
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Sa 22. März 2025
Skitour Capanna Cristallina
Tourenbericht vom 22.3 Albristhorn
Das Wetter blies Trübsal,
Deshalb verzogen wir uns ins Fermeltal.
Beinahe mussten wir zwei bestrafen,
Den sie haben gottlos verschlafenen.
Hokus pocus fidibus,
und schon war alles eingeladen in Nadins nigelnagelneuen VW-Bus.
Die Hälfte hatte rote Ski,
Das glaubt ihr uns nie.
Das Team rot mit Sandro und Lukas an der Spitze,
badet schon jetzt in ihrer Schwitze.
Liv gab richtig Dampf,
sie bekam sogar einen Krampf.
Die Mädels und Claudio Clän,
Hatten einen effizienteren Plän.
Die Leiter plagten uns mit Spitzkehren,
Wir konnten uns nicht wehren.
Claudio fütterte uns mit Gummiwürmer,
Luca verhielt sich wie ein Stürmer.
Auf dem Albristhorn haben wir gerastet,
Zum Glück hat niemand gefastet.
Wie ein Halbgott flog Dario über den Schnee,
Er fühlte sich wie ein Reh.
Wir fühlten uns jedoch wie Schnecken,
Denn wir konnten nur noch unsere Köpfe aus dem Schnee strecken.
Plötzlich ging es schnell und Sandro S. musste laufen,
Er dachte schon ans Ski kaufen,
Sandro R. ans Rivella saufen,
Und Dario rührte es auf den Haufen.
Doch Lukas sprang ein,
Das kostete ihm fast ein Bein.
Zum Schluss am Fluss,
Hatten wir noch einmal richtig Schuss.
Eine Glace haben wir uns verdient,
Doch Sandro hat sich beim Rivella bedient.
Tourenbericht von Liv, Fiona, Malin, Zoe, Sandro S., Luca
Tourenbericht vom 23.3 Boulderhalle Baden (Bouba)
Heute durften wir länger schlafen,
Deswegen mussten wir niemanden mehr bestrafen.
Auf die Kletterroute haben wir uns gefreut,
Und das haben wir alle nicht bereut.
Viele Routen haben wir erklommen
Und dann haben wir zum Mittag Platz genommen.
Wir diskutierten über Pizza Hawaii,
Claudio rastete fast aus dabei.
Wir kletterten alle flott,
Da scheiterte auch einmal unser Halbgott.
An schwere Routen haben wir uns getraut,
Und sie haben uns die Kraft geraubt.
Tourenbericht von Liv, Fiona, Malin, Zoe








Sa 15. März 2025
Säliputzete mit Klettern
Am Samstagmorgen, den fünfzehnten März,
Trafen wir uns um acht Uhr früh, mit einem Parapluie.
Zum Parkplatz ISATIS in Aarburg wir fuhren,
Wo wir Sämi und Dario erwarteten, noch bei kühlen Temperaturen.
Mit Motorsäge und Benzin sie standen bereit,
Was uns zunächst erschien wie eine Seltsamkeit.
Bald ging's Richtung Säli, mit kurzem Halt,
Luden Baumstämme auf, vom Wald.
Für Weginstandsetzung war das Holz gedacht,
Der neue Kiesweg bergauf war eine wahre Pracht.
Beim Säli angekommen, verteilten wir die Pflichten,
Begannen sofort, die Wege herzurichten.
Von Gewächs und Steinen befreiten wir die Bahn,
Hoben wilde Feuerstellen auf, gingen es geschickt an.
Plexiglasscheiben tauschten wir sorgsam aus,
Das Wetter hielt, kein Regen kam aus den Wolken heraus.
Nur Schweiss floss reichlich bei der Arbeit schwer,
Doch unsere Motivation wurde immer mehr.
Nach getaner Arbeit, ohne lang zu rasten,
Fuhren wir schnurstracks zum ISATIS, um dort zu bouldern mit Lasten.
Wir feuerten uns an, auch den Forstmann dabei,
Der Partnerboulder war besonders und einwandfrei.
Zwischendurch gab's Stärkung für unseren Hunger,
Bis es Zeit war zu gehen, wir wurden immer jünger.
In zwei Autos fuhren wir dann nach Haus,
Ein erfüllter Tag ging zufrieden aus.
So endete unser Einsatz voller Taten,
Mit Arbeit, Sport und Freundschaft gut beraten.
Ein Samstag, der uns allen Freude brachte,
Mit Erinnerungen, die jeder gerne machte.
Luca:)





Sa 15. März 2025
Ratzi Mattner First - Schwarzenbach
Nach dem Umsteigen in Bern und Interlaken starteten wir um 09:30 in Waldegg (Beatenberg). Es war neblig nass und es hatte nur einen Hauch Neuschnee. Noch mit den Wanderschuhen folgten wir daher dem Skilift Hohwald bis zum Ende, wo wir endlich die Schneeschuhe anziehen konnten. Wir wanderten gemütlich zur Gemmenalp auf 1800m und in etwas schwierigerem Gelände weiter Richtung Alp Oberburgfeld. Die letzten 160 Höhenmeter bis zum Burgfeldstand auf 2063m stiegen wir entlang der Fallinie auf. Als Belohnung für die Tortour sahen wir unterwegs zwei Auerhühner.
Auf dem höchsten Punkt unserer Tour war es bei leichtem Schneefall immer noch neblig kalt, so dass wir uns nach dem Gipfelfoto gleich entlang des Grates weiter zum Niederhorn begaben. Dort assen wir unter einem schützenden Dach unseren Lunch und Hans beschenkte uns wie immer mit einem feinen Espresso. Entlang der infolge Wartung geschlossenen Luftseilbahn vernichteten wir die 800 Höhenmeter wieder und wir trafen um ca. 15:15 bei Bergstation der Beatenbergbahn ein. Via Beatenbucht, Thun und Bern fuhren wir anschliessend zurück nach Zofingen.
Vielen Dank Hans für die Leitung der Tour und den wie immer hervorragenden Espresso! Bericht: Marcel Lattmann



Sa 8. März 2025
Emmetten Niederbauen Chulm
Tour Emmetten-Niederbauen Chulm.
So lautete die Tourenausschreibung. Aber es kam alles anders. Da ich die Einzige auf der Anmeldeliste war, kam die Anfrage von Hans, ob ich vielleicht auch gerne etwas Anderes machen würde. Er hätte noch das Eggenmandli im Köcher, das er diesen Winter schon zwei Mal zu besteigen versuchte und beide Male die Tour abbrechen musste. Da war ich natürlich sofort dabei!
Ich machte noch etwas privat Werbung und Marcel kam selber noch auf die Idee, diesen Traumtag in den Bergen zu verbringen. Und da Yvonne die lange Bahnfahrt scheute, wurde ich von ihr im PW zu Hause abgeholt. Zur Begrüssung wurde einmal klar gestellt, dass ich dann den Bericht schreiben müsste, da ich ja eigentlich die Einzige auf der Anmeldeliste gewesen sei. Somit sitze ich jetzt nicht hinter einem Buch und geniesse den Samstagabend, sondern hinter dem Laptop und versuche das Erlebte auf Papier oder eben in das elektronische Teil hineinzukriegen.
Nach reibungsloser Fahrt, mit Auto und Luftseilbahn schnallten wir uns in Brüsti unsere Schneeschuhe an. Leider konnten wir nicht warten und das sicher spannende Ski-Gemel Rennen am Pistenrand verfolgen, da das Eggenmandli doch in recht weiter Ferne lag. Der Aufstieg durch den Wald ging recht flott. Dann auf dem Grat, der doch ein paar schmale, etwas schwierigere Passagen hatte Richtung Angistock. Nach gut 11/2h hatte Yvonne das Gefühl, dass ihr Schneeschuh (eine Leihgabe von mir, da meine doch viel besser seien als ihre) etwas verloren habe. Bei genauerer Untersuchung des Schuhs stellte sich heraus, dass der Schaden recht gross war. Plastik hält nicht ewig. Die Riemchenbindung war auf einer Seite ganz weggerissen. Hans sah wohl einen Moment, Anlauf Nummer drei gescheitert. Aber wir liessen uns den Tag nicht verderben. Alle kramten aus ihren Rucksäcken Riemchen, Kabelbinder, Draht, Zange und Tape hervor, und im Teamwork wurde der Schneeschuh so präpariert, dass wir uns wagten weiter unserem Ziel entgegenzugehen.
Eigenartigerweise schien das Eggenmandli immer weiter in die Ferne zu rücken, je länger wir unterwegs waren. Der Aufstieg zum Surenenpass wurde dann auch noch ziemlich steil, und bei den sehr warmen Temperaturen flossen dann doch viele Schweisströpfli. Der Himmel in dunklem blau, strahlende Sonne, eine imposante Wächte auf dem Grat vom Pass zum Eggenmandli, nur am Boden hinter Yvonne immer wieder kleine schwarze Plastikteile die wir nachfolgenden aufgelesen haben. Ein Traumtag! Nach knapp vier Stunden Aufstieg war der Gipfel erreicht. Nach kurzer Essenspause und etwas längerer Reparaturpause, da nur noch die planke Platte vorhanden war, und dem obligaten Gipfelfoto, machten wir uns auf den Rückweg. Auch wir fanden zwischendurch etwas Pulver Schnee. Mehr oder weniger elegant liefen wir dem Tal entgegen.
Nach knapp drei Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt. Ein toller Tag mit viel Sonne, Spass, guter Kameradschaft fand seinen Abschluss auf der Sonnenterasse des Restaurants.
Danke Hans für die umsichtige Planung, und Führung. Und natürlich für das Espresso auf dem Gipfel! Yvonne für den Fahrdienst. Gerne wieder einmal! Bericht: Esther Weber






Mo 3. März 2025
Wintertourenwoche 2
Im Sonnenreich der Gemmi – Tourenwoche 2 in Schwarenbach
Wir stehen auf einem namenlosen Sattel im Furggentälti und staunen über die Aussicht. Der Blick reicht vom Mont Blanc über Grand Combin und Matterhorn bis zum Monte Leone. Sehr beeindruckend sind aber auch die Zacken der Plattenhörner, die die Aussicht in die andere Richtung beherrschen. Am Tag 2 unserer Tourenwoche machen wir weder einen namhaften Gipfel noch eine besonders spektakuläre Route. Aber macht nicht das den Reiz des Skitourengehens aus, wenn ein unbekannter Ort mit einem solchen Panorama überrascht. Zwei Stunden später ist meine Begeisterung noch grösser. Unter meinen Skiern stiebt der Pulverschnee, gemeinsam mit den TourenteilnehmerInnen Melanie, Walti, Peter, Simon und Michael ziehe ich Spuren in einen Hang am Fusse des Rinderhorns. Bergführer Dominik hatte einmal mehr den perfekten Riecher für den schönsten Schnee und der Gegenanstieg hat sich mehr als gelohnt.
Der Name ist Programmick
Um die Wetterprognose müssen wir uns die ganze Woche nicht kümmern, fünf Tage schönes und warmes Wetter ist angesagt. Schliesslich ist der Startpunkt der Tourenwoche auch in Sunnbüel und die Homepage von Bergführer Dominik heisst nicht umsonst „Sunatiger“. Vom Schnupftabak gestählt, findet Dominiks Nase die ganze Woche den besten Schnee. Sei es schönster Sulz am Unteren Tatlishore am ersten Tag oder wunderbare Pulverhänge oberhalb der Lämmerenhütte am dritten Tag. Nicht selbstverständlich, denn geschneit hat es vor der Tourenwoche schon längere Zeit nicht mehr. So ist es unumgänglich, dass auch einmal ein windbearbeiteter Hang befahren werden muss. Auf dem so genannten Krustenpulver glänzen wir mit Akrobatikeinlagen. Der Autor ist selbst so beschäftig, dass er leider keine Beweisfotos schiessen kann.
Val de l’enfer
Es sei nicht mehr weit und wir seien super unterwegs. Im Val de l’enfer muss Dominik einen Teil von seinem unermässlichen Repertoire an Bergführerlügen anwenden, um uns auf die Anhöhe zu schleppen. Das Höllental ist auf keiner Karte zu finden. Der Gegenanstieg vom Lämmerensee auf die Lämmerenplatte ist aber so zäh, dass wir das kleine Tal so nennen. Klebriger Schnee, windstille Hitze und die schon müden Beine erschweren den Aufstieg gleich zweimal, nämlich am dritten Tag nach der Besteigung des Wildstrubels und am Folgetag nach der Abfahrt vom Roten Totz.
Höhepunkte
Eine Skitour mit 24 Kilometern und 1550 Höhenmeter ist nicht alltäglich. Allein das Überqueren des Daubensees und des Lämmerenbodens dauert über Zweieinhalbstunden. Jeder Meter hat sich aber gelohnt. Die Besteigung des Wildstrubels ist für mich der Höhepunkt dieser Woche. Die schon am zweiten Tag grandiose Aussicht wird noch übertroffen. Neben den 4000-ern der Alpen sieht man den ganzen Jurabogen und fast nach Hause, so ist die Dampfsäule von Gösgen sichtbar. Abfahrtstechnisch bin ich am Abschlusstag am meisten auf die Kosten gekommen. Die Abfahrtsvariante von der Wyssen Flue war steil, griffig und kaum verfahren. Ein Höhepunkt ist auch Waltis Gesundheit. Schön, hat er die ganze Woche so gut mitmachen können. Danke Walti und Danke Dominik für diese unvergesslichen Erlebnisse.
Bericht: Für die Tourenteilnehmer, Patrick





Sa 1. März 2025
Gfellen - Schimberig
Um 8 Uhr morgens war die Welt noch nicht in Ordnung. Das Bistro in der Zentralbahn war geschlossen und in Lungern gab es ebenfalls keinen anständigen Kaffee. Das Wetter war kalt und neblig und es war weit und breit kein Schnee zu sehen. Trotzdem machten wir uns auf den Weg Richtung Gibel. Auf ca. 1100m konnten wir dann endlich die Schneeschuhe anziehen und uns den steilen und wilden Weg entlang des Bachs hochkämpfen. Unterwegs sahen wir viele Tierspuren, unter anderem die grossen, frischen Abdrücke eines Luchses. Auf den letzten 200 Höhenmetern bewegten wir uns dann im dicken Nebel. Wir sahen nur noch Weiss in Weiss und warteten darauf, dass uns aus dem Nichts der Luchs ansprang.
Zehn Minuten später war alles vergessen. Hans hatte uns unter anderem dank seines Kompasses zielsicher auf den Gibel geführt und rechtzeitig für das Gipfelfoto verschwand auch der Nebel. Über uns war jetzt teilweise blauer Himmel und wir sahen hinüber zum Skigebiet von Hasliberg. Bei guten Bedingungen stiegen wir ab zu einer Alp auf 1800m, wo wir in der warmen Sonne unseren Zmittag genossen und Hans uns einen feinen Espresso machte (der erste heute!). Danach gingen wir zuerst entlang der Schlittelbahn und anschliessend hinunter nach Hasliberg Wasserwendi. Dort warteten wir im Volg bei Kaffee und Kuchen auf das Postauto.
Vielen Dank Hans für die tolle Tour und Deine guten Navigations- und Spurenkenntnisse! Bericht: Marcel Lattmann



Sa 22. Feb. 2025
Schneeschuh Tourenwoche 4
Sonntag, 23.02.2025
Ausgeruht starteten wir dreizehn und zwei Bergführer am ersten Tourentag zu einer abenteuerlichen Fahrt in den «Naturpark Texelgruppe». Auf schmalen Straßen ging es in Richtung «Ulfas» im oberen Passeiertal. Gesund und munter angekommen, begann nach einem kurzen, aber eisigen Fußmarsch der erste, aber knackige Aufstieg in Richtung «Langes Mahd». Nach der Mittagsrast teilte sich die Gruppe oberhalb des «Pfarrers». Die eine Gruppe stieg direkt in Richtung Ulfaser Alm" zur wohlverdienten Jause ab. Die andere Gruppe machte sich auf den Weg zum «Hahnl» - «Kleiner Hahn». Der Lohn für die zusätzlichen Höhenmeter war ein herrlicher Rundblick auf die «Texelgruppe" und den «Jaufenpass", ein Tiefblick auf das rund 1400 m tiefer gelegene «St. Martin in Passeier" und noch mehr Appetit auf die Einkehr in der «Ulfaser Alm". Einige probierten hier schon ihren ersten «Kaiserschmarrn», den sie auf dem Rückmarsch teilverdauen konnten. Bericht: Christoph Ruchti
Montag, 24.02.2025 Platschjoch
Die gut 1400 Höhenmeter vom Hotel aus meisterten wir alle locker in ca. 45 Minuten. Was sich schon bei der Anfahrt nach St. Martin im Passaiertal erahnen liess: es würde keine Schneeschuh-Touren direkt vom Hotel aus geben. Die Hänge waren sehr weit hinauf grün/braun. Wir mussten also immer zuerst die Autos benützen.
Auf der Rückseite des Jaufenpasses, bei der Kalchalm (1820 müM), wurden die Autos parkiert, die Schneeschuhe montiert, die LVS-Geräte getestet und Punkt 10:00 Uhr starteten wir die Tour. Vom Forstweg gings weg durch den Platschjochwald. Die beiden Bergführer legten, wie gewohnt, eine angenehme Spur für die rund 100 Höhenmeter. Oberhalb des Waldes erreichten wir offenes Gelände, eine Hochebene. Eine Langlaufloipe in der Nähe, deutete darauf hin, dass es heute wahrscheinlich nicht mehr sehr viele Höhenmeter zu überwinden gab. Das Gebiet scheint bei Schneeschuhgängern sehr beliebt zu sein, was an den vielen Spuren im Gelände ersichtlich war. Nach einer guten Stunde kamen wir an einer Hütte vorbei. Die massiven Bänke luden uns ein, eine Rast zu machen und die frühlingshaften Sonnenstrahlen zu geniessen. Später beim Wetterkreuz, dem östlichsten Punkt der heutigen Wanderung, bot sich uns eine wunderbare fast 360° Rundumsicht. Die Bergführer zeigten uns Gipfel, die wir in den letzten Jahren bestiegen hatten oder Schneefelder, die mit den Skis durchquert wurden.
Anschliessend ging es wieder zurück und die Gruppe teilte sich. Die Sportlichen gingen hoch gegen die Jaufenpasshöhe, überquerten die Passstrasse, legten neben der Skipiste eine Spur um in die Skihütte zu gelangen. Auch die Geniesser mussten zuerst noch einige Höhenmeter überwinden. Dann gings wieder durch den Wald abwärts und mit einer Punktlandung auf der Strasse beim Parkplatz konnten wir unsere Geräte wieder ausziehen. Eine richtige Genusswanderung war zu Ende. In St. Leonhard (Nachbargemeinde von St. Martin) machten wir noch einen Kaffee/Schorle/Bier-Stopp und schauten auf einen wunderschönen Schneeschuhtag zurück. Bericht: Romy Roth
Dienstag, 25.02.2025
Bedecktes Wetter mit Regen am Nachmittag war angesagt, jedoch kein Grund nicht zur Tour zu starten. Mit Autos ging es auf der Timmelsjoch-Passstrasse bis zum Parkplatz Schneebergbrücke auf 1665 m/M. Wir befanden uns da im Gebiet des berühmten, jahrhundertlang betriebenen, heute stillgelegten Silberbergwerks am Schneeberg. Aus dem Nichts erschienen, gesellte sich ein freundlich gesinnter Hund zu uns, welcher uns meist voraus springend auf der ganzen Tour begleiten sollte. «Waldi» war natürlich immer präsent, wenn wir bei den Pausen unsere Rucksäcke öffneten.
Vorerst kurz auf einem Forstweg, dann ging es in steilem Gelände hoch in einer von unseren Führern wie immer gekonnt angelegten und gut begehbaren Spur Richtung Fössalm bis zum Eingang der Karlsstollen-Mine auf 2012 m/M, der höchste Punkt des Tages. Nach einer ausgedehnten Pause gings runter ins Fösstal bis zur unteren Gostalm, weiter auf einem Forstweg zurück zu den Autos. Der angesagte Regen/Schnee blieb übrigens aus, ja sogar die Sonne erfreute uns zwischendurch mit ein paar, wenn auch zaghaften Strahlen.
Eine Einkehr in St-Leonhard ins Café Kobler mir einem leckeren Angebot von Torten und sonstigen Süssigkeiten rundete die wunderschöne Wanderung ab. Herzlichen Dank an euch beide, Walter und Matthias.Bericht: Robert Wittmann
Mittwoch, 26.02.2025
Auch am 4. Tag genossen wir wieder einen eindrucksvollen Tag in der Natur. Nachdem uns die Bergführer im tiefen Schnee vorgespurt hatten, konnten wir der Spur angenehm folgen. Vorgesehen war, dass wir zum Mittagessen auf die Lazinseralm gehen. Da wir aber von einer Anhöhe aus die vielen Langläufer sahen, die dieses Ziel anstrebten, beschlossen wir, auf den Lazinserhof auszuweichen, den wir nach 2 Stunden erreichten. In einem gemütlichen Stüblein genossen wir das Mittagessen. Danach teilte sich die Gruppe, während die einen noch eine Zusatzschlaufe machten, gingen die andern direkt nach Pfelders. Von dort aus fuhren wieder alle gemeinsam mit dem Bus nach St. Martin hinunter. Bericht: Käthi Däster
Donnerstag, 27.02.2025
Am Morgen starteten beide Gruppen vom Weiler Wans aus bei prächtigem Wetter auf der Route 15 ins Sailertal. Auf 1712m erreichten wir die Seebergalm, wo Gelegenheit zu einer Rast mit Betrachtung des grossartigen Talschlusses war. Nach kurzem Weitermarsch zum Seebergsee (1740m) trennten sich die beiden Gruppen. Die ‚gemütlichere‘ Gruppe ging entlang dem ‚Jägersteig‘ durch einen Föhrenwald ins benachbarte Wansertal hinunter, und dann nach Picknick entlang dem Waltenbach zurück zum Ausgangspunkt. Die ambitioniertere Gruppe stieg noch etwas höher auf bis zur ‚Waldkirche‘, wo es ein paar versunkene Seen gibt, und stieg dann ebenfalls durch das Wansertal ab. Bericht: Gabi und Peter Dörfler
Freitag, 28.02.2025
Ein strahlend schöner Tag kündigte sich an. Wir fuhren die Passstrasse zum Timmelsjoch hoch bis eine Schranke ankündigte „Hier ist Schluss“. Wir waren nicht alleine, es scheint ein beliebter Ausgangspunkt für Ski- und Schneeschuhtouren zu sein. Über einen Alpweg stiegen wir gemütlich hoch. Nach einigen Kehren öffnete sich das Tal und gab dem Blick auf die Timmelsalm und die umliegenden Berge frei. Ab hier bildeten wir zwei Gruppen. Die Gruppe mit Matthias machte eine etwas kürzere Runde und die Gruppe mit Walter stieg weiter, bis zum Ursprung der Passer, auf. Es ist eine einmalige Landschaft und so ruhig. Nur das Knirschen unserer Schneeschuhe, das etwas tiefere Atmen und hie und da ein überwältigtes „es esch total schön!“ waren zu hören. Durch eine steile Rille hinab zur Timmelsalm, wurden wir noch einmal gefordert. Natürlich gehörte auch das Einkehren in der schönen Berghütte auf der Alm zum Programm. Der Abstieg zum Parkplatz erfolgte über einen Wanderweg durch lichten Lerchenwald mit Blick zu den Bergen am Horizont. Es wurde jedoch Zeit diese Passage hinter uns zu bringen, das milde Wetter und der sonnige Tag liessen den Schnee an den steilen Hängen schwer werden.
Im Hotel Schönau, an der Passstrasse etwas weiter talwärts, verabschiedeten wir unsere langjährigen Bergführer, Matthias Hofer und Walter Obergolser. Sie hatten uns einmal mehr eine wunderschöne Tourenwoche ermöglicht, uns eine neue Ecke ihrer Heimat näher gebracht und uns umsichtig und sicher geführt. Herzlichen Dank ihnen und allen Teilnehmenden, es war schön mit euch unterwegs zu sein. Bericht: Sonja Frey
Fotos :
Christoph Ruchti, Heinz Bürklin, Sonja Frey, Käthi Däster, Peter Dörfler, Matthias Hofer








Sa 22. Feb. 2025
Glatten 2505m
Glatten statt Pfannenstock
Abfahrt um 5 Uhr ins Bisisthal. Bis zuletzt blieb es unklar, ob wir den Pfannenstock oder die Alternative, den Glatten, anvisieren sollen. Doch mit der Sicht ins Gelände entschied Günter, dass vermutlich zu wenig Schnee in den Waldpassagen lag und dadurch der erste Aufstieg und damit der letzte Teil der Abfahrt für die Pfannenstock-Tour sehr mühsam werden könnte. So blieben die Pickel und Steigeisen im Auto. Wir nahmen nicht den Tal-Aufstieg, sondern stachen gleich neben dem Autoparkplatz rechts in den Hang hinein. Günter spurte fast den ganzen Aufstieg selbst da die bestehende Aufstiegspur viel zu steil angelegt worden war. Viele andere Tourengänger dachten, sie wären schneller auf der steileren Spur, aber dem war nicht so: Sie rutschten und mühten sich ab. Auf Günters Spur stiegen wir, ohne viele Spitzkehren, problemlos auf. Auch wenn das Gipfelplateau flach war, legten wir bis zum Schluss um die 1500 Höhenmeter plus ca. 10km zurück und dies in 5 ½ Stunden. Der Föhn bliest nur zwischendurch etwas. Die Sicht war sehr gut. Die Schneequalität bei der Abfahrt war mässig aber fahrbar – kein Wunder nach der langen Schönwetterperiode. Müde und zufrieden kamen wir nach 12 Stunden wieder in Zofingen an. Vielen Dank an unseren Tourenleiter Günter und den Fahrer Simon. Bericht: Yvonne Ruesch





Sa 22. Feb. 2025
Eisklettern Kiental
Samstag
Am Morgen ging es los wie geschmiert,
bis wir uns haben zweimal verirrt.
Beim Ticket drive in,
hatte Dario den falschen Parkplatz im Sinn.
Wir kletterten im wenigen Eis,
denn leider war es zu heiss.
Im Eis verbrachten wir die Morgenstunden,
und holten uns am Nachmittag beim Dry toolen noch einige Wunden.
Stefan packte am Mittag aus seinen Gasbrenner,
er ist ein richtiger Raclette Kenner.
Für Liv gab es einen Geburtstagskuchen,
jedoch mussten wir für die Wunderkerzli Funken suchen.
Simone löste auch ein par Steinbrocken,
wir sind so erschrocken, das haute uns aus dem Socken, dabei ist sie ja gar nicht so ein grosser Mocken.
Zuhause angekommen machten wir mit den nassen Seilen einen Vorhang,
in den Gang.
Gegessen hatten wir auf engen Raum,
bewegen konnten wir uns kaum.
Wir plapperten dumme Sprüche,
Dario stand kopfschüttelnd in der Küche.
Sonntag
Es war leider immer noch nicht genügend kalt,
deswegen fuhren wir auf die Engstligen Alp.
Zum Start haben wir einige Technik-Übungen gemacht,
und diese bei den Routen zur Anwendung gebracht.
Fiona machte eine Torte,
von der feinsten Sorte.
Wir kletterten bis die Eisschrauben raus schmolzen,
nächstes Mal verwenden wir lieber Bolzen.
Dario hängte noch eine Mixt Route ein,
die war ziemlich steil, doch wir fanden sie geil.
Leider mussten wir zusammenpacken,
bevor wir alle zusammensacken.
An diesem Wochenende machte jeder Fortschritt,
und nun sind wir alle top fit.
Text: Zoe, Simone, Liv, Fiona, Malin







So 16. Feb. 2025
Ski TW3 2025 Reschen
Sonntag, 16. Februar 2025
Individuelle Abholung der Mitreisenden und Start um 06:30 Uhr aus der Region Zofingen über Luzern, den Hirzel Richtung Sargans, Liechtenstein, Feldkirch, Bludenz, Arlberg, Landeck zum Reschenpass 1500 müM. Erstes Treffen der Gruppe in der Autobahnraststätte Rheintal Ost. Nach Kaffee und Gipfeli kauften die Chauffeure oder Mitfahrer an der Raststädte-Kasse das Pickerl (österr. Autobahnvignette), gültig für 10 Tage.
Problemlos war der Verkehr am Sonntagmorgen, und wir erreichten das Hotel Mohren gegen 11:00 Uhr. Die Zimmer waren noch nicht bezugsbereit. Nach einem kurzen Besuch der hauseigenen Cafeteria rüsteten wir uns im Skiraum um. Die TW3 eröffneten wir ca. um 12:15 Uhr mit einem kurzen Fussmarsch durchs Dorf. Die Rescher Alm (Foto) erreichten wir um 14:00 Uhr - die ersten 500 Hm waren geschafft! Die Aussicht von der Alm und die Verpflegungsmöglichkeit waren hervorragend. Dann stellte uns Dominik auf die Probe: von einem Wanderweg über einen Holzhag gings direkt in einen leicht bewaldeten Steilhang. Der weiche Schnee rutschte mit, die ersten Spitzkehren und in der Spur fahren waren gefragt. Nach der Waldpartie gings einfacher über flacheres Gelände und tragfähigen Schnee weiter. Zurück im Hotel Mohren wurden die grosszügigen Zimmer bezogen. Wie in der TW3 gewohnt, traf man sich um 18:00 Uhr zum Apéro und Tourenbesprechung. Alle genossen den Vinschgauer Weissburgunder 2023 von der Kellerei Meran - eine zweite Flasche musste schnell organisiert werden . . .
Das tägliche Abendmenü begann mit einem Salat- und Vorspeisenbuffet, serviert wurden anschliessend eine warme Vorspeise, es folgten eine Suppe, ein Hauptgang und ein Dessert. Von der warmen Vorspeise bis zum Dessert durften wir (immer beim Zmorge) aus zwei verlockenden Möglichkeiten einen Viergänger auswählen . . . Auch die Preise für die Getränke waren moderat!
Herzlichen Dank den Organisatoren Werni und Urs! Bericht: Edi Meyer
PS:
Der Aufenthalt im Mohren zu Reschen kann weiterempfohlen werden! Das Angebot, die Küche, Service und Infrastruktur (Bad, Sauna) sind hervorragend!
Hotel zum Mohren, Familie Folie, Hauptstrasse 30, I-3927 Reschen, Tel+39 0473 63 31 20 www.mohren.com
Montag, 17. Februar 2025
Um halb acht morgens erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Gestärkt fuhren wir mit den Autos ins Rojental, wo wir nach einer Viertelstunde ankamen und mit den Vorbereitungen für unsere Tour begannen. Zunächst gingen wir eine halbe Stunde auf dem Winterwanderweg im Talboden. Als die Sonne durchbrach, konnten wir uns endlich etwas leichter kleiden – bis der kalte Wind wieder auffrischte und einige von uns (gäu Dani 😊) das passende Outfit suchten.
Der Aufstieg begann in angenehmer Steilheit, geleitet von unserem Bergführer Dominik. Er stellte schnell fest, dass der geplante Gipfel zu wenig Schnee hatte und wählte stattdessen den benachbarten Gipfel. Nach etwas mehr als 3,5 Stunden erreichten wir den namenlosen Gipfel auf 2853 Metern – direkt neben dem Piz des Corvs. Insgesamt stiegen wir etwa 800 Meter auf.
Die Abfahrt war ein Traum aus Pulverschnee, und Dominik fand viele unberührte Hänge. Leider hatten die Tiroler im Herbst vergessen, die Steine unter dem Schnee zu markieren, was uns einige Überraschungen bescherte. Im unteren Teil waren die Hänge etwas verfahren, da auch andere Tourengänger unterwegs waren. Fast am Ende mussten wir einen Zaun überqueren – hier nahm Dominik nicht den idealen Weg; diejenigen, die weiter oben überstiegen, hatten es deutlich einfacher (gäu Liliane).
Unser Ziel, den Schnee oberhalb von 2000 Metern kennenzulernen und das Gebiet zu erkunden, haben wir voll erreicht – 10 von 10! Das wunderbare Wetter trug massgeblich zum Gelingen des Tages bei. Bericht: Andreas Bachmann
Dienstag, 18. Februar 2025
Mitteregg (2908 m) im Langtauferertal
Nach einem reichhaltigen Z’Morge starteten wir um 8.30 h mit unseren Autos über Graun am Reschensee bis nach Kapron im Langtauferertal. Vom Weiler Riegel (1640 m) aus stiegen wir mit den angefellten Skiern über einen ziemlich steilen Waldweg durch einen verschneiten Lärchenwald in Richtung Ochsenbergalm auf. Nach der ersten Steilstufe führte ein Schlittenweg zur genannten Alm. Unterwegs kam uns ein Hundeschlitten entgegen, dem wir erschrocken auswichen. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir die Ochsenbergalm (2'152 m), die in einer offenen Geländemulde liegt und von steilen Berghängen und Berggipfeln umrahmt wird. Neben der Almhütte, die untertags bewirtschaftet wird, steht eine kleine Kapelle, die dem heiligen Wendelin – dem Schutzpatron der Hirten und Bauersleute - gewidmet ist. Die Westseite des Talkessels wies wenig Schnee auf und war z.T. hart gefroren. Dominik – unser Bergführer – änderte aufgrund dieser Schneeverhältnisse das Tourenziel. Anstelle des Seeberkopfs peilte er neu das Mitteregg als Tourenziel an, dessen Gipfelkreuz in weiter Ferne im Südwesten sichtbar war. Der weitere Aufstieg erfolgte in einer offenen Geländekammer über mehrere Steilstufen zum steileren Gipfelhang. Gegen 13.45 h erreichten wir schliesslich das Gipfelkreuz auf dem Mitteregg auf 2'908 m. Hier bot sich ein überwältigendes Panorama von der Weisskugel in den Ötztaleralpen bis zum Ortler und Cevedale im Süden. Wegen des kalten Windes machten wir uns nach einem Gipfelfoto schon bald für die Abfahrt bereit. Dominik nutzte das Gelände gezielt aus und fand neben windgepressten Passagen immer wieder Hänge mit kristallinem Pulverschnee, welcher die guten Skifahrer zum Kurzschwingen und die schwächeren (wie mich) zum Stemmböglen einlud. Schliesslich erreichten wir wieder die Ochsenbergalm, die schon verlassen im Schatten lag. Von hier fuhren wir auf der gut präparierten Schlittenpiste bis nach Riegel ab, wo unsere Autos standen. Glücklich und zufrieden über die vielen Eindrücke und das Geleistete (1150 Hm) kehrten wir auf dem Heimweg im Gasthof Theiner in Graun ein, um bei einem Bier oder Radler den Tag abzuschliessen. Für die gut gewählte Routenwahl und flexible Führung gilt Dominik unsere spezielle Anerkennung. Bericht: Helmut Messner
Mittwoch,19. Februar 2025
Ruhetagstour zum «Äusserer Nockenkopf» 2769 m
Pünktlich wie jeden Tag, starteten wie unsere Tagestour um 08.30 Uhr vor unserem Hotel in Reschen. Das Wetter war wie bestellt, makellos und ideal für eine Ruhetagstour, im Vergleich zur Vortagestour.
Nach dem Transfer mit unseren Fahrzeugen zum Weiler Rojen wurden die Felle montiert. Nach 500m erreichten wir den sonnigen Teil der Aufstiegsroute. Von nun an brannte uns die Sonne auf den Nacken. Kurze Zeit später mussten wir die warmen Jacken im Rucksack verstauen. Die Aufstiegsspur führte uns im ersten Teil über die «Reschenalpe» mit einer direkten Sicht auf das Skigebiet Schöneben. Vor dem Schlussaufstieg gönnten wir unserem Körper nochmals eine Trinkpause, denn im Gipfelbereich befand sich teilweise sehr viel Treibschnee, welcher von uns zusätzliche Energie forderte. Nach 3 Stunden und 810 Höhenmeter haben wir das Gipfelkreuz auf dem «Äusseren Nockenkopf» erreicht. Auf der einen Seite hatte man freie Sicht ins Inntal mit dem Dorf «Sent», auf der Gegenseite blickte man auf das verschneite «Rojental und den Reschensee».
Über unbefahrene Hänge führte uns Dominik zurück nach Rojen. Es war eine abwechslungsreiche Abfahrt bei Pulverschnee, Hartschnee und keinem Schnee, Abenteuer pur, was will man mehr.
Entgegen meiner Befürchtung haben nur wenige Steine unsere Skibeläge malträtiert. Schlussendlich sind wir jedoch alle ohne Blessuren bei den Fahrzeugen angekommen.
Einen herzlichen Dank an Dominik für diese wunderschöne Skitour. Bericht: Edi Müller
Donnerstag, 20. Februar 2025
¾11er Spitze (< 2925 m)
Nach dem üblichen ausgiebigen Frühstück nahmen wir die Autos nach Rojen ins Skigebiet Schöneben.
Von dort ging es nach einer kurzen Wartezeit mit dem Zwölferkopfsessellift bequem nach oben, wo uns bereits die Sonne begrüsste. Ziel war die 11 Spitze, der höchste Berg im Skigebiet. Wir stiegen durch ein wunderschönes Tal auf, mussten aber schon bald feststellen, dass der Gipfelhang abgeblasen und voller Steine war. Deswegen endeten wir auf einem Vor/Nebengipfel direkt unter dem Gipfelhang. Wie immer lotste uns Domenik in guten Schnee; allerdings liessen sich Schrammen in den Skiern kaum vermeiden. Belohnt wurden wir dann durch eine kurze Abfahrt in schönstem unverbrauchtem Schnee bis zur Skipiste, die absolut vorbildlich präpariert war. Eine schwarze Piste mit guter Steilheit – super geeignet und frei zum carven bis die Skier flattern.
In der Skihütte bei der Talstation liessen wir dann den Tag ausklingen, genossen die Sonne und unsere Gemeinschaft, bis wir letztlich wieder in die Autos stiegen, um in unserem tollen Hotel den Tag mit einem weiteren, sehr leckeren 5 Gänge-Menu ausklingen zu lassen. Bericht: Michael Levis
Freitag, 21. Februar 2025
Auch am letzten Tag unserer Skitourenwoche strahlt uns die Sonne bereits am Morgen entgegen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir nach St. Valentin und liessen uns mit dem Skilift auf die Haider Alm transportieren. Da es auch auf 2155 m relativ warm war, wurden die ersten Jacken bereits vor dem Aufstieg ausgezogen. Dominik, unser Bergerführer, leitet uns zwischen den Steinen hindurch, bis wir nach knapp 500 Höhenmeter den Sattel der Seebödenspitze erreichten. Vor der Abfahrt genossen wir noch einmal die tolle Aussicht über die Bergwelt und verpflegten uns.
Auch bei der letzten Abfahrt konnten wir noch ein paar Schwünge in den Schnee zaubern und unsere letzten Spuren im Vinschgau hinterlassen. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel machten wir uns für die Rückfahrt bereit. Da wir in einen Stau gerieten dauerte die Rückfahrt etwas länger. Es kamen jedoch alle gesund und munter zu Hause an.
Somit bleibt mir nur noch den Dank an alle auszusprechen, welche zum erfolgreichen und unfallfreien Gelingen der Skitourenwoche beigetragen haben. Insbesondere unserem Bergführer, den Organisatoren und Fahrern. Bericht: Daniel Müller








Sa 15. Feb. 2025
Kleine Bannalper Rundtour
Ausgeschrieben: Kleine Bannalper Rundtour, 15. Feb. 2025
Wegen Schneeverhältnissen geändert: „Abenteuer Niederbauen“
Mit zwei Autos fuhren wir nach Emmetten und bestiegen das erste Bähnli auf die Bergstation. In der Nacht hatte es geschneit und wir genossen den wunderbaren Rundblick mit Morgensonne und bei frostiger Temperatur.
Nach dem Startkaffee machten wir uns auf den Weg auf den Niederbauen. Wir waren eine lustige Gruppe und auch die Ersten auf dem Gipfel. Nach der genussvollen Abfahrt auf den frischverschneiten Hängen hiess es erneut Felle aufziehen und weiter durch Wald und Hügel.
Nach der nächsten Abfahrt führte uns die frische Spur auf und ab zu einem Aussichtspunkt, wo unsere 9-er Gruppe die Aussicht und das Mittagessen genoss.
Danach fuhren wir talwärts durch märchenhafte Waldgebiete. Erneut Felle aufkleben und wieder bergwärts in Richtung Skigebiet Emmetten. Gut gelaunt kehrten wir ein und genossen auf der Sonnenterrasse die letzten Sonnenstrahlen bevor uns die Bahn hinunter ins Tal führte.
Es war eine abenteuerliche abwechslungsreiche Tour mit sensationellen Schneeverhältnissen, einer witzigen Gruppe und einem super Tourenleiter.
Danke Thomas für diesen herrlichen unvergesslichen Tag. Bericht: Regula Sager



Sa 15. Feb. 2025
Brüsti Eggenmandli
Lawinen mögen kommen, Busse mögen fahren – aber ein guter Drink in netter Gesellschaft bleibt
Es begann wie jede gute Schneeschuhtour: mit naiver Hoffnung und vor allem viel Vorfreude. Das Wetter war perfekt, keine Wolke am Himmel, der Schnee frisch und die Laune hoch.
Wir schnallten unsere Schneeschuhe an, nachdem wir die ersten Gondel Schlüsselstellen gemeistert hatten und machten uns auf den Weg in die verschneite Bergwelt – nichts ahnend, dass uns die Natur heute so einiges zu bieten hatte.
Der erste Kilometer war friedlich, fast idyllisch. Bis auf eine kurze heikle Kletterpassage alles wunderbar.
Doch so langsam kamen uns die bösen Vorahnungen. Zunächst konnten wir noch im Neuschnee der jungen Skitourengruppe folgen. Während diese freudig ihre Abfahrt plante, ging unser Blick Richtung Horizont und Gipfel, der uns erwartete.
In weiter Ferne noch die Spur eines weiteren Berggefährten.
Mit jedem weiteren Schritt vorwärts kam das Grollen des Berges näher und die sich permanent ablösenden Lawinen waren beeindruckend und gleichzeitig furchteinflössend. Wie Wasserfälle bahnten sie sich ihren Weg durch die Landschaft.
So schön das Wetter auch war, desto gefährlicher wurde es.
Wir haben uns also dazu entschieden den Weg auf den Angistock zu gehen. Zwar musste der Weg noch gefräst werden, jedoch waren wir dort vor den Lawinen sicher.
Auf dem Angistock konnten wir gemütlich für eine längere Pause verweilen und die Lawinen, sowie andere Skitourengänger bei einem tollen Kaffee von Hans geniessen.
Es bot sich auch an bei diesem perfekten Schnee das LVS zu testen und zu üben. So sind wir auf Suche gegangen und haben die Pause auch noch sinnvoll genutzt.
Anschliessend ging es den gleichen Weg zurück.
Der Abstieg war mit vielen Bauchlandungen und Tiefschneebaden gefüllt. Der ein oder andere Eisklumpen hatte sich als Schnee getarnt und für blaue Flecken und Flüche gesorgt.
Am Ende waren wir doch zu früh an der Bergstation und konnten so noch Kaffee und Co. in der Sonne geniessen und die Einheimischen und ihren Rhythmus kennenlernen. Leider hatte die Gondel 5 Minuten Verspätung und der Busfahrer kein Interesse auf uns zu warten. Da wir aber gut zu Fuss sind und um der Kälte zu entfliehen, liefen wir die 2 km zum Bahnhof und erfreuten uns der Streetart unterwegs.
Am Bahnhof durften wir ein weiteres heisses Getränk geniessen, bis wir weiter Richtung Zofingen konnten.
Insgesamt war es, wie immer, eine tolle Erfahrung mit spektakulärem Naturschauspiel. Bericht: Dorothee Bertermann




Mi 12. Feb. 2025
Brüsti - Eggenmanndli
Wie schon immer in den letzten Jahren, musste die angesagte Skitour „Denalp-Storegg“ durch ein neues Ziel ersetzt werden. Es fehlte der Schnee. Arg dezimiert fuhren wir nur zu Fünft statt zu Acht mit den PWs nach Attinghausen und ab dort mit der kleinen Seilbahn hinauf auf’s Brüsti. Das Restaurant war noch geschlossen, so marschierten wir um 8:20 Uhr los. Wir nahmen nicht den Gratweg, sondern querten und rutschten auf den Fellen ein paar Skipisten hinunter. Kaum zu glauben, im Gebiet Chulm war die Landschaft tief eingeschneit. Das Wetter machte es spannend: Manchmal zeigte sich die Sonne, dann schneite es leicht, Nebel zog auf und verzog sich wieder vor allem war es viel zu warm. Die Wärme spürten auch unsere Felle: der Schnee klebte immer heftiger an ihnen, so wurden mehrere Wachs-Halte nötig. Ausserdem brach ein Stock und bei einem anderen Stock löste sich der Teller: Für «action» war gesorgt! Langsam und stetig stiegen wir bergauf. An einem sonnigen Ort beschlossen Beni und Walti zu rasten, während Thomas, Lilian und ich den Surenenpass in Angriff nahmen. Ein Lawinenkegel galt es noch zu umrunden sowie die Grat-Wächte zu überwinden: Um 12.30 Uhr haben wir den Pass auf 2300m erreicht. Für das Eggenmandli fehlte die Zeit. Die Abfahrt war viel besser als erwartet. Oben noch unverfahrene Hänge, unten eine gut fahrbare «Piste». Mit etwas Anlauf trugen uns die Ski auch weit im Talboden dem Bockibach entlang. Der Schlussanstieg mit 150 Höhenmeter zurück zum Brüsti forderte noch etwas Schnauf. Vor der Rückfahrt stillten wir unseren grossen Durst in der Seilbahnbeiz. Alle waren happy, besonders Walti, der nach seiner Krankheit wieder sanft in die SAC-Tourensaison einsteigen konnte. Danke auch an Thomas, der die Tour übernommen hat. Wie auf der Hinfahrt hat es auch auf der Rückfahrt wieder geregnet – wir hatten solch ein Wetterglück. Bericht: Yvonne Ruesch







Sa 8. Feb. 2025
Niederrickenbach Risetenstock
Wir fuhren früh mit dem Zug los und kamen kurz vor 8 Uhr in Niederrickenbach Dorf mit der Seilbahn an. Es hatte wenig Schnee, so dass wir die Schneeschuhe erst nach etwa einer halben Stunde anzogen. Mit ein paar Pausen kamen wir pünktlich um 10 Uhr im Brisenhaus an und wir freuten uns über ein warmes Getränk. Mittlerweile kam auch die Sonne raus und wir nahmen den Anstieg Richtung Glattengrat in Angriff. Auf dem Grat war der meiste Schnee verweht und wir mussten eine Schüsselstelle überwinden, welche felsig und etwas gefroren war. Die letzten 200 Meter auf dem Grat bis zum Risetenstock waren aber starkem Wind ausgesetzt und wir entschieden uns, das Risiko nicht einzugehen. Stattdessen hielten wir bei der Schutzhütte beim Punkt 2191 Mittagsrast, bevor wir uns an den Abstieg machten.
Mit etwas Glück fand man beim Abstieg den weichen Tiefschnee und konnte mit den Schneeschuhen den steilen Hang "runtersurfen". Das Brisenhaus liessen wir rechts liegen und nahmen den Schlusstrunk im Pilgerhaus in Niederrickenbach Dorf. Das Timing von Hans war perfekt und wir erwischten die Seilbahn auf die Sekunde.
Danke Hans für die sehr abwechslungsreiche Tour und die wie immer perfekte Organisation!
Bericht: Marcel Lattmann




Mi 29. Jan. 2025
Abendberg/Pfaffe 1851m
In den vergangenen Tagen hatte es mehrfach geregnet und in höheren Lagen geschneit. Wegen der unsicheren Schneelage hatte Nadine Feiger als Tourenleiterin den Meniggrat im Diemtigtal als Ziel der Skitour festgelegt. Um 7 h morgens trafen sich 9 TN bei noch bedecktem Himmel auf dem Parkplatz des Zofinger Tagblattes für die Fahrt ins Diemtigtal in zwei Autos. Auf der N1 herrschte um diese Zeit dichter Berufsverkehr mit mehreren Stauphasen. Nach 1 ½ Stunden erreichten wir Zwischenflüh im Diemtigtal, wo sich Peter Jakob der Gruppe anschloss. Über eine teilweise vereiste Nebenstrasse fuhren wir bis Meniggrund, dem Ausgangspunkt unserer Skitour. In der Zwischenzeit hatte sich das Gewölk verzogen und den ersten Sonnenstrahlen Platz gemacht, was sich positiv auf unsere Stimmung und Motivation auswirkte. Kurz nach 9 h brachen wir endlich auf und folgten Nadine, die in gemächlichem Tempo der Aufstiegsspur folgte. Nach einer Stunde Aufstieg wechselten wir aus dem noch schattigen in das von der Sonne belichtete Gelände, das in der Morgensonne erstrahlte. Nach einer kurzen Pause stiegen wir über flachere und steilere Hänge aufwärts zum Menigwald. Nach einer weiteren Pause nahmen wir den offenen Schlusshang in Angriff und erreichten schneller als erwartet den höchsten Punkt des Meniggrates (1949 m), der durch einen aufgeschichteten Holzstapel (für das 1. August Feuer?) gekennzeichnet war. Hier bot sich unseren Augen ein weites Panorama mit verschneiten Bergrücken und Gipfeln vom Wildstrubel über das Berner Oberland und das Albristhorn bis zum Thunersee. Nach einer längeren Pause machten wir uns für die Abfahrt bereit. Diese erforderte eine Anpassung an wechselnde Schneeverhältnisse. Auf den abgeblasenen Gipfelhang folgten Hänge mit Pulverschnee, Flächen mit Pressschnee und am Schluss ein gebahnten Schneeweg, der wieder zum Ausgangspunkt Meniggrund zurückführte. Auf dem Heimweg kehrten wir im Gasthof Adler in Latterbach ein und genossen Kaffee mit Kuchen oder ein Getränk. Inzwischen verdeckten Schleierwolken wieder den Himmel und kündigten ein neues Tief an. Wir erreichten nach einer flüssigen Rückfahrt zeitig wieder Zofingen, wo wir uns verabschiedeten. Dank Nadins Initiative und Flexibilität als Tourenleiterin konnten wir das Zeitfenster des Zwischenhochs gut nutzen und eine kurze, aber gleichwohl abwechslungsreiche Skitour erleben, wofür wir Nadine herzlich danken.
Bericht: Helmut Messner



Sa 25. Jan. 2025
Schluchberg 2106m
Am 25.1.2025 unternahmen wir eine wunderbare Skitour auf die Haglere.
Mit einer Aufstiegszeit von etwa 2,5 Stunden und 750 Höhenmetern war die Tour eine anspruchsvolle Herausforderung, die uns aber mit einem fantastischen Ausblick und herrlichem Frühlingswetter belohnte.
Unser Aufstieg begann rasant und wir gingen steil hinauf. Die Bedingungen waren ideal: sonniges Wetter und fast schon frühlingshafte Temperaturen machten die Tour zu einem echten Genuss. Der Schnee war noch gut befahrbar, jedoch beim Aufstieg klebte er an den Fellen und machte ihn ein wenig mühselig.
Als wir auf dem Gipfel ankamen, erwartete uns ein wunderschönes Bergpanorama.
Die Abfahrt ging schnell und wir waren schon um 12:15 Uhr zurück beim Auto.
Bericht: Fabio Freiburghaus






Sa 18. Jan. 2025
Speer 1950m
Um halb sechs trafen wir uns im Mondschein beim Zofinger Tagblatt, um anschliessend zu siebt mit dem Auto nach Weesen zu fahren. Ab knapp 800 m.ü.M. war die Strasse schneebedeckt und wir stiegen um auf die Skier. Wir starteten im Schein der Stirnlampen und stiegen via Matt und Alp Oberchäsere hoch zum Speer auf 1950 m. Als wir nach ca. 3.5 Stunden bei blauem Himmel und etwas Wind auf dem Gipfel standen, hatten wir immer noch keine anderen Tourengänger gesehen. Unterwegs sahen wir dafür mehrmals Gämse, hoch oben kreiste ein Bartgeier und auf dem Gipfel warteten schon die Dohlen.
Bei der Abfahrt war es problemlos fahrbar, aber da schon länger kein Schnee mehr gefallen war, mussten wir die Pulverhänge etwas suchen. Unterhalb des Gipfels sahen wir ausserdem einen grossen Riss in der Schneedecke und ich war froh, waren wir so früh gestartet. Auf dem Weg nach unten machten wir zwei ausgedehnte Pausen und genossen das tolle Wetter und das mitgebrachte Essen.
Den verdienten Abschlusskaffee tranken wir in der Läderach Austellung in Bilten (Yvonnes Geheimtipp!).
Danke Günter für die Leitung dieser abwechslungsreichen Tour!
Bericht: Marcel Lattmann
Fotos: Yvonne Ruesch, Rolf Heeb






Sa 18. Jan. 2025
Freeride Weekend
Samstag
Um sieben Uhr ging es los,
dieses Mal nicht nach Davos.
In Sörenberg angekommen,
da haben wir in der Gondel platzgenommen.
Bald verschlechtert sich unsere Sicht,
da es uns fetze Schnee ins Gesicht.
Wir hinterliessen hier und da eine Badewanne,
zum Glück umarmte niemand eine Tanne.
Zum Zmittag haben wir feine Sandwich gegessen,
Fiona hat sich lieber mit Stefan in einer Schneeballschlacht gemessen.
Zufällig trafen wir Vincent bei seiner Trainingseinheit,
wir trainierten lieber die Abfahrtsgeschwindigkeit.
Auf den Bügellift quetschten wir uns zu viert,
hoffentlich haben wir den Liftmeister nicht zu fest strapaziert.
Ski und Stöcke vertauschten wir in allen Kombinationen,
Fiona verweigerte die Fondue Portionen.
Alle assen Fondue,
doch Dario ass lieber Tee-Brot-Gebrüh.
Vor einem Jahr spross ein Keim,
da hat es angefangen mit dem Reim.
Sonntag
Wir assen ein Luxuriöse Zomorge,
und waren ohne Sorge.
Der Wind am Morgen war noch gross,
deshalb starten wir gemütlich mit den Tögelen los.
Die geschlossene Talabfahrt lies uns auf eine Pistenbulli fahrt hoffen,
um zehn Uhr war dann der Lift trotzdem offen.
Die Pisten runter ging es ratz fatz,
doch vergessen ging der Stockeinsatz.
Wir mussten eine Übung machen,
das gab uns allen viel zu lachen.
Nach dem Mittagessen gab es eine Schneeballschlacht,
dabei wurde Stefan kurz zum Schneemann gemacht.
Dario ignoriert uns komplett,
doch wir winkten ihm so nett.
Auf der Buckelpiste konnten wir über die Schneehaufen hüpfen,
und so konnten wir neue Freundschaften mit dem Stockeinsatz knüpfen.
Auf dem Weg zurück bei der Talabfahrt,
rutschten wir über Eisblatern bei Mario Kart.
Von Liv, Fiona, Simone, Zoe und Malin








Mi 15. Jan. 2025
Miesenstock 1891m
Unsere Skitour begann am frühen Morgen, wir trafen uns alle am Bahnhof in Zofingen von da aus fuhren wir nach Langis.
Begleitet von leichtem Schneefall, der den umliegenden Bergen eine traumhafte Winterkulisse verlieh, gingen wir los.
Der Aufstieg führte uns durch einen verschneiten Wald, Die ersten 200 Höhenmeter verliefen ruhig, und wir genossen die klare Luft und das Knirschen der Skier im Schnee.
Doch das Wetter blieb wechselhaft. Als wir auf dem Gipfel ankamen fing es leicht an zu regnen doch wir liesen uns nicht beirren. Glücklicherweise war der Regen nur von kurzer Dauer.
Kurz vor dem letzten Abschnitt brach plötzlich die Sonne durch die Wolken und tauchte die Umgebung in ein wundervolles Licht. Die Aussicht auf die umliegenden Gipfel war beeindruckend, und wir legten eine Pause ein, um die Schönheit der Landschaft zu genießen.
Zum Glück verlies uns die Sonne den ganzen Nachmittag nicht
Die Abfahrt war ein Traum zwischen verschneiten Tannenbäumen und Felsen hindurch zogen wir unsere spuren. Nach 2 weitern kurzen aufstiegen fuhren wir zurück zum Restaurant Lengis.
Zum Abschluss gab es noch ein kleiner Aperitif
Und um 15:00 machten wir uns auf den Heimweg nach Zofingen.
Fazit: Die Tour war trotz des unbeständigen Wetters ein gelungenes Erlebnis. Der Mix aus Schneefall, Regen und Sonne machte sie zu einem unvergesslichen Abenteuer. Besonders der sonnige Gipfelmoment nach dem Aufstieg bleibt in Erinnerung. Bericht: Fabio Freiburghaus





Sa 11. Jan. 2025
Stotzig First
Angekündigt war eine Skitour mit mindestens 3 Mal Anfellen im Entlebuch. Dreimal angefellt wurde dann auch, jedoch wegen der ungünstigen Schneeverhältnisse in tieferen Lagen nicht im Entlebuch, sondern am Stotzigen Firsten, was wiederum Fragen zur gewählten Fellwechselstrategie aufwirft. Schuld war einerseits die Popularität des Tourenziels an einem Sonntag im Januar bei strahlend blauem Himmel und 20 cm Neuschnee, andererseits unsere Bereitschaft, Standardneujahrsvorsätze über Bord zu werfen. Bei gefühlt 200 Tourenden am gleichen Berg entschieden wir uns, oberhalb des ersten Pulverhangs abzufellen und den unberührten Champagner-Powder, Dry January hin oder her, zu geniessen, bevor die grosse Masse der Gipfelstürmer zurückkehrte. Angenehm angetan vom Abfahrtserlebnis fellten wir ein zweites Mal, kurz vor dem Gipfel, vorzeitig ab und wählten eine Abfahrtsroute nordwärts hinunter zu den Gleisen der Furka-Bergbahn – auch dieses zweite Mal mit Spuren durch unverfahrenen Pulverschnee. Nach dem Queren der Reuss kamen die Felle schliesslich ein drittes Mal zum Einsatz, hinauf zur Passstrasse, von wo wir die letzten Sonnenstrahlen für die Fahrt zurück nach Realp nutzten. Herzlich Dank an Günter und Nadine Feiger für das herrliche Tourenerlebnis.
Bericht: Michael Kappeler




Sa 11. Jan. 2025
Suhlwald Gälbe Schopf
Bei winterlichen Temperaturen trafen wir uns kurz nach 6:00 Uhr am Bahnhof, um uns mit Kaffi und Gipfeli zu stärken. Hans lud uns ab Olten in den Speisewagen ein – danke, Hans! In Lauterbrunnen stiegen wir in ein kleines Postauto nach Isenfluh um. Trotz der nicht funktionierenden Reservierung fanden wir alle einen Platz. Nach der kurzen Gondelfahrt nach Sulwald starteten wir bei noch leicht nebligen Bedingungen voller Vorfreude auf die Sonne unsere Tour.
Beim Aufstieg durch den märchenhaft verschneiten Wald berührten schon nach kurzer Zeit die ersten Sonnenstrahlen unsere Backen. Rasch ging es über die Baumgrenze, wo wir im frischen Neuschnee von letzter Nacht spuren konnten – welch ein Vergnügen, hoch zur Alp Suls! Das schattige und frostig-eisige Suls-Tälchen erklommen wir zügig, um kurz vor dem Gipfel auf der Sousegg in der Sonne Rast zu machen und uns zu verpflegen.
Kurz vor Mittag nahmen wir die restlichen Höhenmeter hinauf zum Gälbe Schopf unter die Schneeschuhe. Der wolkenlos blaue Himmel und die 360°-Bergkulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau zum Greifen nahe erfreuten das Herz eines jeden Naturliebhabers. Wir waren so gut in der Zeit, dass wir uns entschlossen, auf dem Abstieg noch einen kurzen Abstecher zur Lobhornhütte zu unternehmen.
Nach Suppe und heißem Tee waren wir wieder voller Energie und Motivation, um die perfekten Bedingungen zu nutzen und die zusätzlichen 500 Höhenmeter komplett hinunter nach Isenfluh zu bewältigen. Eine gelungene Tour bei traumhaften Bedingungen und die harmonische Gruppendynamik bleiben mir bei meiner ersten Tour mit dem SAC Zofingen für immer in Erinnerung.
Bericht: Manuel Christen




Fr 10. Jan. 2025
151. Generalversammlung
An der 151. Generalversammlung durfte Willy Hartmann 84 Mitglieder begrüssen. Unser Präsident, Walter Bertschi, konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht an der GV teilnehmen. Wie gewohnt ging der eigentlichen Versammlung ein gemütlicher Apéro voraus. Die statuarischen Punkte konnten zügig «abgearbeitet» werden.
Unser Jubiläumsjahr 150 Jahre Sektion Zofingen und 50 Jahre Vermigelhütte ist nun abgeschlossen. Edi Roth, OK-Präsident, präsentierte einen ausführlichen Rückblick auf die Touren und die Jubiläumsausstellung im Museum Zofingen. Ein besonderes Erlebnis war die Sternwanderung zur Vermigelhütte und die beiden Jubiläumsanlässe. Der Höhepunkt zum Abschluss des Jubiläumsjahres war der Galaabend im Stadtsaal, mit Unterhaltung und feinem Essen aus der Küche vom Lindenhof, Oftringen und einer schönen Tischdekoration, gestaltet von der JO. Die budgetierten Kosten konnten erfreulicherweise unterschritten werden. Als Dank für die schöne Präsentation und seinen grossen Einsatz wird Edi Roth Wein überreicht.
Die Vereins- und Hüttenrechnung sowie die entsprechenden Budgets für die Hütten sowie die Vereinsrechnung wurden mit grossem Mehr abgesegnet. Für Diskussionen sorgte jedoch der Antrag von Tommy Dätwyler und Ernst Stalder betreffend Projektierungskredit Vermigel-Hängebrücke. Schlussendlich wurde dem Kredit zugestimmt.
Nach der Pause wurden unsere langjährigen Mitglieder geehrt.
Die silbernen Pin’s für 25 Jahre Mitgliedschaft durften entgegennehmen:
Thomas Kilchenmann, René Wyss, Markus Hotz und Werner Heggli
Die goldenen Pin’s für 40 Jahre Mitgliedschaften gingen an:
Ernst Kunz, Robert Matter und Walter Bertschi (entschuldigt)
Für 50 Jahre Mitgliedschaft konnten mit einer Urkunde geehrt werden:
Heinz Tritten (entschuldigt), Hans Roth, Otto Müller, Josef Kunz, Kurt Hotz
Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Robert Wittmann (entschuldigt) und für 65 Jahre Heinz Bürklin mit einer Flasche Wein geehrt.
Walter Bertschi hatte bereits am Galaabend verkündet, dass Willy Hartmann die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden soll. Dafür ist eine Zweidrittelsmehrheit der anwesenden Mitglieder an der GV erforderlich. Begründet wurde der Antrag mit dem grossen Engagement als Webmaster/Vortragschef, Verantwortlicher und Organisator der Monatsversammlungen, seiner Mitarbeit im OK zum 50 Jahr-Jubiläum für die Museumsausstellung, die Erstellung der Jubiläumschronik (in Zusammenarbeit mit Christian und Andrea Stammbach) und der Gästeliste. Im Vorstand war er zudem Präsident ad interim von September 2021 bis Januar 2022 Im ZV ist er Präsident der Kulturkommission. Dem Antrag wird mit kräftigem Applaus zugestimmt.
Da Walter Bertschi aus gesundheitlichen Gründen seine Demission als Präsident eingereicht hat, musste ein neuer Präsident gewählt werden. Marcel Lattmann hat sich für dieses Amt zur Verfügung gestellt und wurde glanzvoll gewählt. Walter Bertschi wurde in Abwesenheit mit grossem Applaus verabschiedet. Das Abschiedsgeschenkt in Form eines Gutscheines von Dietiker Sport, Schöftland, wurde ihm in der Zwischenzeit von Willy Hartmann überbracht. Die übrigen Vorstands- sowie die Kommissionsmitglieder und Funktionäre wurden wie vorgeschlagen wiedergewählt. Die einzige Mutation erfolgte in der Hüttenkommission Lauteraar. Hier hat Bernhard Gähwiler auf eine Wiederwahl verzichtet. Thomas Meister wurde als Ersatz gewählt.
Zum Abschluss macht Edi Roth einen geschichtlichen Rückblick in die Clubnachrichten, bis 2012 erschienen sie schwarz/weiss, seit 2008 farbig und seit 2013 in Hochglanz. Seit 2020 wird das Heft durch Regula Hartmann verlässlich und vorbildlich gestaltet, was ihr mit einem kräftigen Applaus verdankt wird. Edi bedankt sich für die Zustellungen der Tourenberichte und Beiträge, die dem Heft einen besonderen Charakter verleihen.
Für die Tischdekoration wird Christine und Stefan Schönbächler ein Geschenk überreicht.
Der Vorstand dankt den anwesenden Clubmitgliedern herzlich für Teilnahme an der Generalversammlung und das in uns gesetzte Vertrauen.








Sa 4. Jan. 2025
Chläbdächer, sonst Rütistein - Piet
Der Schneefall die Tage zuvor verhinderte die geplante Tour auf den Ruchstock. Per ÖV erreichten wir den neuen Ausgangspunkt: Weglosen, die Talstation der Hoch-Ybrig Seilbahn. Bereits der Sonnenaufgang hinter dem Zürichsee bei Wädenswil war beeindruckend. Der Zug führte uns nach Einsiedeln durch eine tiefverschneite Landschaft, vorbei an Autokolonnen. Der Bus in Einsiedeln wurde von viel zu vielen Reisenden gestürmt. Der Postauto-Chauffeur orderte freundlicherweise einen zweiten Bus - so durften wir auch das letzte Wegstück sitzend hinter uns bringen. Die meisten Leute standen an der Seilbahn an. Die Skitourenfahrer verteilten sich gut. Zuerst stiegen wir auf der Strasse durch den Chäserenwald hoch. Da die meisten Türeler nach links weiter gingen, beschlossen wir nach rechts zu gehen. Unser «Gipfel» war ein Stecken beim Punkt 1860. Es folgte eine prächtige Pulverschnee Abfahrt in unberührten Hängen bis runter auf 1500müM bei Steinhüttli. Dann hiess es gleich wieder anfellen und aufsteigen ins Gebiet Schaflöcher auf ca. 1860. Es folgte eine zweite Genussabfahrt. Das Postauto um 13.45 Uhr hatte eine Taktlücke. So konnten wir die verbrauchten Kalorien für ca. 1200 Höhenmeter gemütlich im Restaurant wieder zu uns nehmen. Einziger Minuspunkt: Die ganze Tour fand im Schatten statt – man kann nicht alles haben! Für mich war es ein schöner Einstieg in den Tourenwinter. Der Schnee könnte immer so bleiben! Herzlichen Dank an Christian. Bericht: Yvonne Ruesch




Sa 4. Jan. 2025
Axalphorn
Aufgrund der aktuellen Lawinensituation habe ich das Tourenziel vom Axalpgrat zum Gibel (Hasliberg) geändert. Der viele Neuschnee, der in der Nacht auf den Freitag gefallen war, versprach gute Bedingungen bei einem tragbaren Risiko. Zwei kurzfristige Absagen halbierten die Teilnehmerzahl auf zwei.
Doris erwartete uns in Luzern im Zug auf den Brünig mit frischem Kaffee und Gipfeli. Der Tag war also bereits um sieben Uhr gerettet.
Der Schnee knirschte unter unseren Schuhen, als wir auf dem Hasliberg starteten. Unzählige Wintersportler nutzten die traumhaften Bedingungen auf und neben der Piste.
Über Bort – Hüsenegg – Schonegg erreichten wir unser Ziel, den Gibel, noch knapp vor dem Mittag. Wir waren froh, dass vor uns noch ein paar Skitourenfahrer den Aufstieg bewältigt hatten. So konnten wir von deren Spurenarbeit viel profitieren und unsere Kräfte entsprechend schonen.
Der Abstieg war dann ein reines Vergnügen: Im 30 cm hohen luftigen Pulverschnee einfach die Hänge hinunterspringen. Nur mit den Skis wäre das Vergnügen noch grösser gewesen.
Mit dem Erreichen der Busstation hatte auch die Sonne ihren Auftrag erfüllt. Sie verschwand hinter einer dicken Wolkenschicht. Die Wetterprognose stimmte fast auf die Minute.
Die Heimreise verlief dann unspektakulär, aber mit einer neuen Erfahrung: Es ist nicht erlaubt, durch die Erste Klasse zu gehen, um einen besseren Ausstiegsplatz zu ergattern…….
Bericht: Hans Widmer



Fr 27. Dez. 2024
Altjahrestour
Von der JO hat es zwei von einer Krankheit erwischt,
die andern beiden gingen auf die Mattner First.
Um halb sieben trafen wir uns beim Zofinger Tagblatt,
und es ging fast alles glatt.
Alex hat es fast verpasst,
er hatte wohl eine schwere Last.
Wir verpassten die Ausfahrt bei Rotkreuz und fuhren weiter bis nach Zug,
dort haben wir uns ausgeruht.
Endlich ist unser Auto auch eingetroffen,
die anderen sind schon los geloffen.
Wir liefen eine scheiss Strasse entlang,
da packte Zoe den Essensdrang.
Als wir die Strasse überwunden haben,
konnten wir uns an Essen laben.
Weiter ging es hinauf,
und zum Glück nahm es nur manchen den Schnauf.
Eine LVS Übung auf dem Gipfel durfte nicht fehlen,
da kann man sich nicht wehren.
Runter ging es im Galopp
Und ohne Stopp.
Von Zoe und Liv



So 15. Dez. 2024
Schneeevent
Um sieben Uhr mit Ski und Stock,
hofften wir das es noch Schneeflockt.
Auf dem Langis,
spielten wir Fangis.
Dabei waren drei Neulinge,
Stefan griff beinahe zur Schlinge.
Sandro verhält sich wie ein Nagetier,
dafür trank er heute kein Bier.
Das hinauflaufen war für alle leicht,
dafür hat es nicht geseicht.
Nadine trug das Lebkuchenhaus,
sie freute sich schon auf den Gipfel schmaus.
Stefan steckte im Sumpf,
diesmal war es nicht Sandro der ober Schlumpf.
Weiter fuhren wir runter, bis wir im Schnee steckten,
und nur noch die Köpfe aus dem Schnee streckten.
Der Hund fand es nicht so geil,
es war ihm nicht genug steil.
Drei Gipfel waren es bis zum Schluss,
und nach Hause fuhren wir wie im Schuss.
Von Malin, Zoe, Liv, Fiona






Sa 14. Dez. 2024
Schneeschuhtour Rickhubel - Fürstein
Drei optimistische Schneeschuhlaufende starteten um 8:30 in Langis (Stalden, OW). Aufgrund des Schneemangels und der nicht so vielversprechenden Wetterprognose wurde die Route vom versierten Tourenleiter kurzfristig angepasst. Nach dem Aufstieg zum windigen Rickhubel ging es durch den Nebel und leichten Schneefall weiter auf den Fürstein. Weil es auch hier neblig und windig war, schossen wir nur schnell ein Gipfelfoto und stiegen sogleich wieder ab zum windstillen Seewenseeli. Nach dem Espresso von Hans gingen wir über die Seewenegg zurück nach Langis.
Unserem Tourenleiter Hans Widmer entbieten wir ein herzliches Dankeschön für die gute Planung und der Suche nach Schnee.. Bericht: Marcel Lattmann


Sa 30. Nov. 2024
Chlaustour
Sechzehn SAC-Mitglieder konnte Edi Ruesch in Buckten zur diesjährigen Chlaustour begrüssen. Dank der Anreise mit dem Bahnersatzbus ab Olten, stand uns gleich zu Beginn ein steiler Aufstieg bis zum Bahnhof Buckten bevor. Kaum hatten wir die schützenden Häuser hinter uns gelassen, begrüsste uns noch ein weiterer Begleiter, eine eisige Biese fegte uns um die Nase. Nach kurzer Zeit erreichten wir den Wald und wenig später thronte die Burgruine Homburg über uns. Bei Kaffee und Gipfeli im Bad Ramsach konnten wir uns aufwärmen. Auf Waldwegen und guten Wanderwegen umrundeten wir den Wisenberg. Viele Wege führen nach Wisen. Wie ich feststellte kenne ich noch lange nicht alle obwohl ich oft in dieser Gegend unterwegs bin. Hie und da erblickten wir ein Stück blauer Himmel, doch die Sonne konnte sich auch im Baselbiet nicht gegen den Nebel durchsetzen. Nebel kann jedoch mystische Stimmungen zaubern und Bäume und Pflanzen mit glitzerndem Biecht überzeihen. Was wir natürlich mit unseren Handys festhalten wollten. Edis Zeitplan ging mit nur wenigen Minuten Abweichung auf, trotz der unausweichlichen Fotohalte. Im Restaurant Löwen in Wisen genossen wir eine feine Rösti mit Bratwurst. Nach dieser Stärkung hiess es noch den ca. einstündigen Abstieg nach Läufelfingen unter die Wanderschuhe zu nehmen. Dazu mussten wir ein kurzes Stück auf der Hauptstrasse gehen. Zum Glück war die Strasse nicht stark befahren bis der Wanderweg von der Strasse weg, über Feldwege in den Wald führte. Das Timing war tipptopp, nur wenige Minuten nach der Ankunft in Läufelfingen kam auch schon der Bahnersatzbus und brachte uns über den Unteren Hauenstein zurück nach Olten und weiter mit dem Zug nach Zofingen.
Edi hat die Chlaustour wie immer sorgfältig geplant und gut recherchiert. Herzlichen Dank Edi für die schöne Chlaustour! Bericht: Sonja Frey






Sa 16. Nov. 2024
Allwetter - Tour
An allen Bahnhöfen von Zofingen bis Oberentfelden stiegen Mitglieder von unserem SAC Zofingen in den Zug Richtung Suhr. Auf dem Perron in Suhr begrüsste uns Wanderleiter Wauti Bertschi zu unserer Tour. Nach einer kurzen Information über den Tagesablauf wanderten wir in gemächligem Tempo zum Suhrenkopf. Die Orientierung im Nebel war nicht einfach. Die beleuchtete Blechlawine von Gränichen Richtung Suhr liess uns erahnen, dass unsere Blicke Richtung Wynental schweiften. Gott sei Dank war der Nebel nicht so dicht. Wauti hatte immer den Überblick. In angeregten Gesprächen wanderten wir – auf den mit viel Laub bedeckten Waldstrassen – Richtung Kaffeehalt. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir das Waldhaus Lättweiher. Tobias, Sohn von Wauti hatte schon die Bänke aufgestellt, auf denen wir Platz nehmen durften. Tee, Kaffee und natürlich die Gipfeli stärkten uns.
Nach einer halbstündigen Pause wanderten wir weiter. Bei einer Kreuzung angelangt, war ein Zusatzschild mit dem Namen „Fabriklerwegli“ montiert. Das erinnert an die hunderten Fabrikarbeiter, die jeden Tag bei Nebel, Schnee, Regen und Sonnenschein zu Fuss ihren Arbeitgeber die Schuhfabrik Bally in Schönenwerd aufsuchten. Und am Abend natürlich auch wieder zurück zu ihren Familien im Suhrental. In dieser Zeit gab es noch keinen Staub und Stau von Autos auf der Strasse.
Um ca. 13:00 Uhr erreichen wir unser Tagesziel, die Natur- und Vogelschutzhütte im Köllikerwald. Wauti, seine Familie und Freunde haben uns dort – auf dem offenen Feuer im Kessel – Älplermagronen gekocht. Mit dem selbst gemachtem Apfelmuss schmeckte das lecker. Auch das Dessert durfte nicht fehlen. Die Zeit verging bei angeregter Diskussion im Nu. Wir bedankten uns bei Wauti und seinen Helfern für die Bewirtung an dieser Allwettertour 2024. Wir kommen wieder. Der Nachhauseweg wurde individuell gestaltet. Einige wanderten nach Safenwil Bahnhof und für diejenigen, die den kürzesten Weg unter die Füsse nahmen, war der Bahnhof Kölliken nicht weit. So kehrten alle am frühen Samstagabend wieder nach Hause zurück.
Es war eine tolle Allwettertour. Danke Wauti. Bericht: Bernhard Schild








Sa 9. Nov. 2024
Bouldern Tessin
Samstag
Früh fuhren wir los,
mit den Schoggistängeli auf dem Schos.
Der Nebel machte sich aus dem Staub,
und schon beging Lukas einen Schoggistängeli Raub.
Schwer beladen mit den Buldermatten,
begaben wir uns in des Bulderblockes Schatten.
Der Abstieg vom Block über den Baum,
topten wir dieses Wochenende kaum.
Dario und Sandro rannten die Platten Bulder hinauf, dazu fehlte uns den Schnauf.
Bis zum einbruch der Nacht, haben es unsere Hände mitgemacht.
In der Jugi durften die Kinder nicht rein, man könnte sie ja gestohlen haben, o nein.
Viele Runden fuhren wir mit dem Lift,
bis wir uns fühlten ganz bekifft.
Luca hat sich zu uns gesellt,
ein grober Typ hat sich herausgestellt.
Mit der Pizza im Magen,
konnten uns die Leiter sehr gut ertragen.
Sonntag
Die Pizza schon lange verdaut,
hat es uns nach dem Zmorgen verlangt.
Heute hatten wir Schwein,
die neuen Felsblöcke gehörten uns allein.
Heute wurden auch schwere Routen erklommen,
dafür hat es unsere Haut schwer mitgenommen.
Wir waren nicht gerade geschockt,
Dario hat eine 7c gerockt.
Im Tessiner Djungel wurde es zu einem richtigen Abenteuer,
zum Glück begenete uns kein Ungeheuer.
Wir wurden in den Bouldermatten transportiert,
das hat uns ganz schön imponiert.
Doch Sandro verlor voller Zuversicht sein Gleichgewicht.
Fast bis in die Nacht,
sind wir auf die Bouldermatten gekracht.
Von Malin, Liv, Dario, Fiona und Zoe



Sa 2. Nov. 2024
Orientierung
Wir fuhren nach Riemenstalden
Und dort mit dem Bähnli über die Halden.
Wir teilten uns in zwei Gruppen auf
Und nahmen unsere Fährten auf.
Mit dem Kompass liefen wir in Vierecken
Bis wieder zurück auf den Startflecken.
Wir liefen zu den Seen
Unterwegs bereiteten uns ein paar Spitzkehren wehen.
Die Kompasse dienten nicht zur Verzierung
Sondern zur Orientierung.
Querfeldein über alles runter
Wurde es mit der Orientierung immer bunter.
Von: Zoe, Malin, Liv, Fiona, Luca, Simone







Mi 30. Okt. 2024
Finissage Museumsausstellung
Jubiläumsaustellung im Museum Zofingen zu 150-Jahre SAC Sektion Zofingen
Die Jubiläumsausstellung wie auch die Begleitveranstaltungen, sind auf reges Interesse gestossen und wurden sehr gut besucht.
Die Ausstellung stand unter dem Motto «150 Jahre Leidenschaft für Berge und Natur»
Von der Kleidung und Ausrüstung über Kartenmaterial bis hin zu Messgeräten und einem Überblick über die Geschichte der Fotografischen Geräte, war eine interessante Auswahl von Objekten ausgestellt.
Das Ganze war gut präsentiert und erklärt. Daneben wurde die Geschichte der Sektion Zofingen mit ihren beiden Hütten ausführlich dargestellt.
Ein besonderer Teil wurde auch der neuen Vermigelhütte zu ihrem 50-jährigen Bestehen gewidmet.
Mit einer kleinen Finissage wurde – nach gut sieben Monaten – die Ausstellung geschlossen, alles abgebaut und versorgt.
Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, diese Ausstellung zu verwirklichen. (W.Hartmnann)






Sa 26. Okt. 2024
150 Jahre SAC Sektion Zofingen Galaabend
150 Jahre SAC Zofingen Feier im Stadtsaal als Abschluss des Jubiläumsjahrs
Über 150 Mitglieder und geladene Gäste feierten das 150-jährige Bestehen unserer Sektion im Zofinger Stadtsaal mit einem abwechslungsreichen Abendprogramm. Musikalische Darbietungen, inspirierende Grussworte, zwei neue Filme über unsere Sektion und die Vermigelhütte sowie ein Premieren-Vortrag des Gleitschirmpiloten Chrigel Maurer über das erfolgreiche Projekt «xPeaks» bildeten die Höhepunkte des Abends.
Ein 150. Geburtstag ist ein einmaliges Ereignis, und eine stattliche «Zofinger SAC-Familie» liess sich diese Feier im festlich geschmückten und weiss gedeckten Stadtsaal nicht entgehen. Als Augenschmaus - noch bevor der Gaumen feucht wurde - überraschten die von der JO clever produzierten und wunderschön geschmückten Tischdekorationen, die über die Bedeutung des runden Geburtstages keine Fragen offenliessen. Der Verkauf der Dekorationen – welche über eine lange Lebensdauer verfügen und eine «Wiederverwertung» verdienen – brachte der Jugendorganisation schliesslich einen schönen Zustupf in die eigene Kasse.
Nach einem feinen Apéro im Foyer bot das Programm eine gelungene Mischung aus festlichen Elementen, Ansprachen und ausreichend Zeit für gute Gespräche und feines Essen, zubereitet vom Küchenteam des Lindenhofs Oftringen.
Zwei neue Filme auf der Homepage
Ein Film von Raphael Nadler – der auch auf der vereinseigenen Website verfügbar ist – nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte unserer Sektion. Ehemalige Präsidenten blickten zurück, Bilder aus dem Studio Scholl zeigten die Anfänge des SAC Zofingen, die aktuelle Jugendorganisation wurde beim Training an der Kletterwand begleitet, und auch unsere beiden Hütten sowie das breite Angebot des Vereins wurden gebührend präsentiert. Es bewahrheitete sich einmal mehr die alte Weisheit, dass man nur mögen und schätzen kann, was man kennt.
In seiner Begrüssungsrede würdigte SAC-Zentralpräsident Stefan Goerre die Zofinger Sektion: «Mit rund 900 Mitgliedern mag sie nicht die grösste Sektion sein, doch ihr Einfluss in Bern ist dank auch national engagierten Zofinger SAC-Mitgliedern immer wieder beachtlich.» Er betonte, dass ein solches Jubiläum ein grossartiges Fest verdient, was das Jubiläums-OK unter der Leitung von Edi Roth eindrucksvoll umgesetzt habe. Der in Zofingen wohnhafte Zentralpräsident hat seinen Heimvorteil (als Mitglied der Sektionen Olten und Piz Platta) und die gute Stimmung am Tisch sichtlich genossen. Zu Wort kamen auch die Präsidentinnen und Präsidenten der letzten knapp 40 Jahre. Es sind neben Walter Bertschi (seit 2022) namentlich Christian Stammbach (1986 – 2000), Brigitte Holderegger (2001 – 2006) und Sonja Frey (2007 – 2013) und Willy Hartmann (2021/2022). Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang auch die grossen Verdienste von Beat Weber, der ab 2014 bis zu seinem Unfalltod 2021 die Geschicke der Zofinger SAC-Sektion mit grossem Engagement leitete.
Gemeinsame Begeisterung und starke Seilschaft
Stadtpräsidentin Christiane Guyer überreichte zum Geburtstag symbolisch einen Scheck – 150 Jahre mal zehn Franken. Sie lobte die Sektion für ihre Begeisterung für die Natur und ihren Abenteuergeist: «Bergtouren schweissen zusammen; man hängt am gleichen Seil und zieht am selben Strick. Diese Gemeinschaft wünsche ich mir auch in unserer Gesellschaft.» Die Stadtpräsidentin kündigte an, selber – wie bereits zwei ihrer Kinder – die Mitgliedschaft im SAC Zofingen zu beantragen. «Sie haben ein neues Mitglied in ihrer Sektion», meinte die Magistratin schliesslich vor einem spontanen Willkommensapplaus. Sie trägt bereits einen Karabinerhaken an ihrem Schlüsselbund – «Man weiss ja nie, was kommt,» sagte Guyer schmunzelnd.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Vermigelhütte wurde ein weiterer Film gezeigt, der ebenfalls auf der SAC-Zofingen-Website zu sehen ist. Personen, die beim Aufbau, der Elektrifizierung und dem Ausbau mitwirkten, blickten zurück und zeigten ihre Freude über das durch viel Herzblut und ehrenamtliches Engagement entstandene «Bijou» im Unteralptal oberhalb von Andermatt.
Chrigel Maurer: Alle 4000er-Gipfel der Alpen in 51 Tagen bestiegen
Ein besonderer Höhepunkt des Festes war der Vortrag des Extremsportlers und Gleitschirmpiloten Chrigel Maurer. Er entführte das Publikum auf seine «xPeaks»-Tour, bei der er gemeinsam mit seinem Freund Peter von Känel alle 82 Alpen-Gipfel über 4000 Meter in nur 51 Tagen bestieg oder per Gleitschirm erreichte. Mit persönlichen Erzählungen, beeindruckenden Bildern und Filmausschnitten faszinierte der «Adler von Adelboden» die Anwesenden und gewährte exklusive Einblicke in sein aussergewöhnliches Projekt – eine Premiere vor seiner Schweizer Tournee.
Besondere Ehrung für Willy Hartmann
Präsident Walter Bertschi nutzte die Gelegenheit, um das verdiente Mitglied Willy Hartmann zu ehren. Er dankte ihm für sein grosses Engagement und seine Verdienste für die Sektion Zofingen sowie für seinen Einsatz im SAC Schweiz. Bertschi schlug den Anwesenden vor, Willy Hartmann an der kommenden Generalversammlung im Januar 2025 zum Ehrenmitglied zu ernennen – ein Vorschlag, der mit grossem Applaus aufgenommen wurde.
Für die feierliche und musikalische Note sorgte das «Duo Querbeet» aus Zofingen, mit Anna Kohler an der Violine und Gaby Werner am Akkordeon. Der ehemalige Radio-SRF-Redaktor und SAC-Zofingen-Mitglied Tommy Dätwyler führte mit viel Hintergrundwissen und Humor durch den Abend.
Zum Abschluss des von unseren Mitgliedern Francisco Banos und Raphael Nadler organisierten Gala-Abends durften alle Mitglieder und Gäste einen frischen Zopf mit nach Hause nehmen.
Bericht: TUR








So 13. Okt. 2024
Gottardo Nordrampe
Um 06:25 war Besammlung auf dem Peron 2 in Zofingen. 5 wettererprobte Teilnehmer begrüssten sich. Mit dem ÖV erreichten wir frohgemut um 08:41 Uhr die Haltestelle Amsteg-Post. Leider war das Wetter gleich wie am morgen früh in Zofingen. Leichter Regen, aber gottseidank kein Wind, so dass wir mit den grünen Regenschirmen vom SAC Zofingen mit dem Logo unserer Lauteraarhütte starten. Schon kurz nach dem Start in Amsteg kamen wir zum SBB Kraftwerk. Das sichtbare Kraftwerk ist nicht mehr in Betrieb. Der Strom für die SBB wird in der Kaverne hinter dem sichtbaren Werk erzeugt. Unser Wanderleiter Dominik hat sich mächtig in die Vorbereitung für diese doch etwas andere Tour eingearbeitet. Er erklärte uns den Unterschied zwischen einer Pelton-Turbine (Druckturbine) und einem Kaplan- Schaufelrad (Flusskraftwerk). Auch erklärte er und die Abkürzungen an den Zug-Kompositionen. Auch war ein Thema die Leistungen die, die Lokomotiven leisten mussten, um die Lasten zum Gotthardtunnel zu ziehen. Die Zuglast am Haken der Lokomotive darf nicht höher sein als ca. 1’600 Tonnen. Im leichten Anstieg erreichten wir die Siedlung Chappelhofstatt, die ganzjährig bewohnt wird. An der Strasse zu dieser Siedlung haben wir etwas entdeckt, das die meisten von uns noch nie gesehen haben. Sogenannte Lawinen-Schutzbunker am Wegrand. Es ist halt schon steil im oberen Reusstal an den Hängen beidseitig. Schon kamen wir zu einer kleinen Plattform, wo wir die Intschitalbrücke der SBB und die Brücken der A2 bestaunen konnten. Die Eisenbahnbrücke, was für eine Baukunst. Ohne Computer wurde vor über 100 Jahren berechnet und anschliessend schweisstreibend die Brücke erstellt. Weiter ging es mal leicht ansteigend und mal abwärts weiter. Der Wanderweg war sehr interessant angelegt. Konnten wir doch auch noch die imposanten Steinschlag-Netze bestaunen. In einem kleinen Wald suchten wir einen trockenen Platz für das Znüni. Vergebens. Es regnete auch im Wald. Gestärkt ging es weiter. Über eine Hängebrücke erreichten wir die linke Talseite. Über uns die imposanten Betonbrücken der der A2. In Gurtnellen an der Reuss sahen wir ein Schmelzwerk, wo sicher, während dem Bau der Eisenbahn, Schienen gegossen wurden. Heute natürlich nicht mehr in Betrieb. Wetter immer noch das gleiche wie am Morgen beim Start in Amsteg. Leichter Regen. Auch akustisch war es interessant. Wasserrauschen von der Reuss, Autolärm von der A2 und hin und wieder ein Zug der Gotthardbahn. In einer Galerie der Bahn gab es noch einmal eine kleine Stärkung und einen Schluck warmen Tee aus der Flasche. Wir mussten die Regenschirme festhalten, als ein Zug an uns vorbeifuhr. Weiter mit viel Wissenwertem von Dominik erreichten wir nach ca. 4 Stunden Wassen. Weil der Regen immer noch unser Wegbegleiter war, haben wir uns entschieden, die Tour hier zu beenden und den Rest bis nach Göschenen nicht mehr unter die Füsse zu nehmen. Es wurde beschlossen, dass Dominik im 2025 die Tour weiterführt bis nach Andermatt. Nach einem Kaffee ging es nach Hause.
Vielen Dank an Dominik für die tolle Tour im leichten Regen mit sehr viel Wissenswertem über die Gotthardbahn. Bericht: Bernhard Schild







So 29. Sept. 2024
Kletterlager Schweiz
Sonntag, 29. September 2024
Um sieben Uhr gings in’s Aosta Tal los,
mit der Zucchini auf dem Schoss.
Die Fahrt ging vorüber wie im Schuss,
denn wir spielten Stadt, Land, Fluss.
Auf dem Pass vergnügten wir uns mit Schneebällen,
Sämi und Fiona schöpften aus vollen Kellen.
Beim Auspacken entdeckten wie sogar,
eine versehentlich eingepackte Bar.
Wir stellten auf unsere Zelte,
damit wir uns schützen können vor der Kälte.
Zu viert auf der Rückbank,
ging es ruck zuck um jeden Rank.
Wir wanderten zwei Stunden,
da haben wir den Klettergarten auch schon gefunden.
Die Wände kletterten wie hinauf,
und da waren wir gut drauf
«Fuck you» ging nur bis zwei Drittel,
danach fehlten uns die Mittel.
Singend fuhren wir runter,
und es wurde immer bunter.
Fabian’s Mäteli ist geplatzt,
doch zum Glück ist er deswegen nicht abgekratzt.
Ja obwohl, das sehen wir morgen,
uns plagen schon die Sorgen.
Text: Malin, Fiona, Liv, Zoe, Sandro
Montag, 30. September 2024
Um viertel vor acht in voller Pracht,
sind wir aufgewacht.
Lecker war das Lagermüsli,
nach dem Pfüsli.
Bei der ersten Zahlstelle konnte es Dario nicht fassen,
seine Armlänge hatte ihn verlassen.
Funktionieren wollte keine Karte,
da hatte er wohl die falsche Schwarte.
Auf ging es nach Fake Biel,
und schon bald erreichten wir unser Ziel.
In schnellem Schritt ging es den «Hogeruf»
Die Tritte mussten wir suchen,
da mussten alle einmal fluchen.
Geschwind ging es den Berg hinauf,
und der Wind piff uns um die Ohren mit viel Saus und Braus.
Endlich waren wir oben,
da konnten wir uns mit unserem Essen austoben.
Drei liefen hinunter,
die anderen seilten ab und waren munter
Die Steine wurden hin und her gerissen,
zum Glück hat niemand auf den Kopf geschissen.
Wir mussten uns weiter dem Wind stellen,
Sämi wollte lieber einen Baum fällen.
Wir kochten Curry-Reis,
mit einem grossen Zuschauerkreis.
Text: Zoe, Malin, Fiona und Liv
Dienstag, 1. Oktober 2024
Die Leiter haben uns geweckt,
da haben wir auch schon die Köpfe aus dem Zelt gestreckt.
Zum Zmorgen gab es Schoggistreuseli,
schon vor dem ersten Päuseli.
Der Parkplatz war eng,
deshalb das Einparkieren streng.
An der Kletterwand wurde es allmählich feucht,
und sind wir die Wand hinauf gekeucht.
Es gab viele Routen zum Reissen,
aber leider nichts zum Beissen.
Sandro schüttelte sein Magnesium aus,
ach du graus.
In der Maria Grotte,
ass eine hungrige Kletterflotte.
Dario kam auf eine super Idee,
eine Seilbahn zu bauen, Juheee.
Luca hat beim Flaschenzug zu wenig Kraft,
für die grosse JO-Fracht.
Zum runter kommen beim Seilbähndli,
brauchten wir zum Glück kein Krändli.
Dario hat ein bisschen zu abrupt gelenkt,
da haben wir uns beinahe den Kopf ausgerenkt.
Und zum Znacht assen wir Teigwaren,
bis wir Teig waren.
Text: Zoe, Luca, Liv, Malin, Fiona
Mittwoch, 2. Oktober 2024
In der Nacht,
ist das Regenwetter über uns zusammengekracht.
Denn wir hatten am Vortag nicht geduscht,
so hat uns das Schwimmbad heimgesucht.
In unseren Zelten entdeckten wir Pfützen,
deswegen mussten wir uns im Anhänger und den Autos schützen.
Leider wurde uns das Canyoning abgesagt,
als Alternative wurden wir die Kletterwand hinauf gejagt.
Wir kletterten den ganzen Tag schöne Wände,
dafür litten unsere Hände.
Einige hingen in den Seilen,
und Dario und Simone diskutierten über Nagelfeilen.
Dario kletterte barfuss an der Wand herum,
und machte Fotos von drum herum.
Diesmal haben alle geduscht,
und schon hat uns Sandro zum Essen geruft.
Heute gab es Kartoffelstock,
darauf hatten wir alle bock.
Sämi und Fiona gingen uns auf den Sack,
sie packten Steine in den Rucksack,
darum mobbten wir das böse Lumpenpack.
Text: Zoe, Liv, Fiona, Malin, Sandro
Donnerstag, 3. Oktober 2024
Heute hat unser Pausentag begonnen
und wir konnten uns nicht Sonnen.
Auf der Slackline
starteten wir in den Tag hinein.
Wir hatten Knopfkunde
und schon lief uns das Wasser zusammen im Munde.
Nach Aosta gingen wir shoppen,
Simones T-Shirt konnte keiner toppen.
Wir nahmen ein italienisches Gelati,
kauften jedoch kein Pelati.
Luca musste Heim, oh nein
hat er im Rucksack noch einen Stein?
Zum Abendessen gab es Burger,
dafür gibt es um Mitternacht keinen Mörder.
Text: Malin, Fiona, Liv, Zoe
Freitag, 4. Oktober 2024
Heute haben wir noch eine Mehrseillängenroute gemacht,
schlussendlich haben wir es alle geschafft.
Zuerst gingen wir den falschen Weg hinauf,
und schon fehlte uns der Schnauf.
Den Einstieg haben wir doch noch gefunden,
schon konnten wir die Routen erkunden.
Drei Routen haben wir erklommen,
das hat uns die Kraft genommen.
Fiona und Sämis Aufstiegstechnik war zum Zuschauen höchst interessant,
doch Stefan blieb trotzdem stehts tolerant.
Sandro brauchte den Flaschenzug,
für seinen Höhenflug.
Die Einten gingen zum Zelt abbauen voraus,
die anderen kletterten aus ihren Routen hinaus.
Pinsa gab es zum Znacht, (Längliche Pizza mit sehr fluffiggem Teig)
und alle haben hungrig ihre Mäuler aufgemacht
Text: Fiona, Liv, Zoe, Malin und Jonas
Samstag, 5. Oktober 2024
Wir bauten die Zelte ab
und waren alle auf Trab.
Die 2 Stunden im Klettergarten vergingen wie der Blitz,
und schon sassen alle wieder im Autositz.
Schon ist das Lager vorbei,
wir geben uns leider klein bei.
Wir kratzen an den Leiters Nerven,
zum Glück haben sie noch viele Reserven.
Text: Fiona, Liv, Zoe, Malin und Jonas








Sa 21. Sept. 2024
Klettersteig Diavolo (Schöllenen)
Nach mehrmaligem Verschieben der Tour trafen wir uns wie so oft auf dem Perron 2 des Bahnhofs Zofingen, wo wir den Zug um 6:29 nach Luzern nahmen. In Luzern stiegen wir um in den Zug Richtung Tessin. Das war schwieriger als gedacht, da ein Teil nur bis Erstfeld geführt wurde und die Sektoren in der SBB App falsch angegeben waren. Aber dank Werner schafften wir auch das.
In Arth-Goldau stieg Wauti zu und vollzählig fuhren wir nach Göschenen, von wo aus wir der Reuss entlang zur Schöllenen wanderten. Das Wetter war herbstlich sonnig mit ein paar Wolken. Der Start des Klettersteigs ist gleich beim Suworow Denkmal und als wir um 10:30 einstiegen, waren schon einige Gruppen am Klettern. Der Klettersteig ist sehr gut ausgebaut und so kamen wir ohne Probleme gut voran. Nach 2 Stunden hatten wir die knapp 500 Höhenmeter geschafft und wir ruhten uns bei der Fahne am Ziel aus. Ausserdem assen wir unseren Lunch und wir bewunderten die vielen Kletterer in der riesigen Felswand nebenan.
Nach der Mittagspause wanderten wir hinüber zum Nätschen, wo leider alle Restaurants entweder zu oder wegen einem Bentley-Event geschlossen waren.
Da wir unsere Bentleys heute zuhause gelassen hatten und der Zug vom Oberalp verspätet war, nahmen wir die Gondelbahn hinunter nach Andermatt. Dort hatten wir noch Zeit für den verdienten Kaffee mit Nussgipfel, bevor wir via Göschenen und Luzern wieder nach Hause fuhren.
Vielen Dank Wauti für die tolle Tour und die perfekte Organisation! Bericht: Marcel Lattmann







Sa 21. Sept. 2024
3. von 3 Etappen Zofingen-Malters
Der letzte Teil der 3 Etappen führte uns von Buttisholz nach Malters. 5 Personen hatten sich für die 17 km lange Wanderung angemeldet. Mit Zug und Bus erreichten wir Buttisholz. Nach 40 Min. genossen wir im Pilgerstübli St. Ottilien Kaffee und Zopf. Weiter ging die Wanderung vorbei an Dörfern und Bauernhöfe. Es fiel auf, dass viele Bauern neben Kuh- und Hühnerhaltung auch Ziegen halten. Mittagshalt machten wir in Hueb auf einem Aussichtspunkt und zugleich dem höchsten Punkt dieser Etappe, mit der imposanten Alpenkette vor Augen. Sogar die Sitzbank war gross genug, um allen einen Sitzplatz zu ermöglichen. In Hellbühl verliessen wir den Kapellenweg 528 und erreichten, nach Überquerung der kleinen Emme, den Bahnhof in Malters. Hier entschieden wir uns für die Rückfahrt via Willisau nach Zofingen. Alle genossen den gemütlichen Tag bei idealem Wetter. Bericht: Käthi Däster






Sa 14. Sept. 2024
Seilpark Balmberg
Schon um sieben Uhr startet die Zugfahrt,
das war hart.
Oben angekommen beim Seilpark,
war die Einführung richtig stark.
Unsere Finger waren eisig kalt
und schon ist Lena in de nächsten Baum geknallt.
Wir kletterten sehr lang
ohne Angst und Bang.
Alle wollten auf die schwarze Route,
da hatte der Bauch auch schon hunger und knurrte.
Wir umgingen nicht den Freien Fall,
man hörte uns bis drüben zum Stall.
Wir verpassten den ersten Bus,
denn wir waren noch zu sehr im Schuss.
Nach dem Mitagessen gab es beinahe langeweile,
denn wir durften nicht mehr in die Seile.
Doch zum Glück sind wir so verspielt,
da haben wir schon hinter den Bäumen hervorgeschielt.
Nach einigen Runden 15/14 mussten wir gehn,
denn wir wollten den Bus nicht schon wieder wegfahren sehn.
Bei der Busfahrt klappten einigen die Augen zu,
sie waren in tiefster Ruh.
Es war ein Tag mit viel Fun,
da war das Lachen auch kein Zwang.
von Malin, Zoe, Fiona, Lena



Sa 7. Sept. 2024
Grafenort - Lutersee - Engelberg
Der Wetterbericht könnte nicht besser sein, alles was wir brauchten waren bequeme Wanderschuhe Proviant, Jeannette unsere Bergführerin und die Lust uns auf den Weg einzulassen!
Pünktlich um 6.28 traf der Zug auf dem Perron 2 in Zofingen Richtung Luzern ein. Jeannette marschierte voraus, Susanne. Yvonne und ich hinterher! Eine tolle Frauenpower- Gruppe war unterwegs
Nach einer kurzen Zugsfahrt stiegen wir im schattigen, engen Grafenort aus und steil ging es auf der rechten Seite des Tals hinauf Richtung Eggen (1412 m) über Matten, Wälder und über Zäune.
Auf der Hochebene angekommen, wurden wir von einem flotten Älpler begrüsst der uns vier Frauen versuchte auf einem Foto festzuhalten, was ihm schliesslich auch sehr gut gelang!
Die Wanderung ging auf einem steinigen, steigenden Weg weiter Richtung Rossboden 1615m. Von da aus lohnte sich ein Blick zurück in das enge Engelbergertal zu werfen, wunderbare Aussicht bei perfekten Wetterbedingungen.
Unser nächstes Ziel war der Lutersee wo wir unsere Mittagsrast machten und uns aus dem Rucksack stärkten.
Etwas enttäuscht war ich vom Lutersee (ist doch ein vielversprechender Name) : Klein, grasgrün wirkte sumpfig , eines war auf Anhieb klar, das Schwimmen im See lassen wir aus.
Die glasklaren Berge die traumhafte Sicht auf die Weiden mit den grasenden Kühen machten alles wett. Die ersten Herbstzeitlosen kündigten uns leise den Herbst an.
900m Abstieg war angesagt, die Stöcke bereit und los ging es talabwärts, nicht mehr so stotzig runter wie beim Aufstieg. Bei Zingel 1515m hatte es ein selbstbedienungs-Beizli sonst gab es auf dieser Tour keine Alpbeiz.
Für Wanderer die gerne einkehren, kann ich diese Tour nicht empfehlen!
Der Weg bis zum Bahnhof Engelberg war lang. Im Hotel Bellevue genossen wir einen kühlen Drink, denn es war noch einmal so richtig heiss. Zurück ging es in einen vollgestopften Zug Richtung Luzern Zofingen.
Danke Dir Jeanette für die tolle Wanderung die Du für uns ausgesucht hast, und danke Euch Frauen für den schönen Astrausch! Bericht: Hanni Zbinden-Bieri
Nur wo Du zu Fuss warst, bist Du auch gewesen. (R. Messner)






Sa 7. Sept. 2024
Gwächtehorn
Treffpunkt und Anfahrt
Unsere Tour startete am frühen Morgen am Bahnhof Zofingen, wo wir uns alle pünktlich trafen. Gut gelaunt und voller Vorfreude machten wir uns auf die gemeinsame Hinfahrt über den landschaftlich beeindruckenden Sustenpass. Die Fahrt verlief reibungslos, begleitet von herrlichem Wetter und sommerlichen Temperaturen – beste Voraussetzungen für die bevorstehende Tour.
Aufstieg zur Tierberglihütte
Nach einer kurzen Pause am Parkplatz machten wir uns auf den Weg zum Klettereinstieg. Der Aufstieg verlief grösstenteils am kurzen Seil, und wir genossen dabei das Panorama, das uns umgab. Die Sonne strahlte über die Berge, und ein angenehmer Wind begleitete uns – perfektes Bergwetter! Nach einigen intensiven Stunden erreichten wir schliesslich die wunderschön gelegene Tierberglihütte. Das atemberaubende Panorama und die sommerlichen Temperaturen auf dieser Höhe erleichterten den Aufstieg.
Hüttenzauber und z'Vieri
Auf der Hütte angekommen, gab es erst einmal ein ausgelassenes z'Vieri auf der Sonnenterrasse. Die Stimmung war hervorragend, und alle freuten sich auf das bevorstehende Abendessen. Dank der zahlreichen Besucher war die Hütte bis auf den letzten Platz gefüllt, doch für uns wurde glücklicherweise ein Tisch im Seminarraum reserviert. Auch dort herrschte eine lockere Atmosphäre – wir teilten den Raum mit einer sympathischen Gruppe des Deutschen Jugend Alpenclubs, die ebenfalls eine Mehrtagestour unternahm.
Älplermagronen zum Znacht
Zum Abendessen wurden uns deftige Älplermagronen serviert, die nach dem anstrengenden Aufstieg genau das Richtige waren. In geselliger Runde liessen wir den Abend bei interessanten Gesprächen und einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
Tag 2: Gletschertrekking zum Gwächtenhorn
Am nächsten Morgen klingelten die Wecker früh, denn aufgrund der Wettervorhersagen entschieden wir uns, bereits um 6 Uhr aufzubrechen. Das Wetter war unsicher, und die Vorhersagen deuteten auf mögliche Verschlechterungen im Laufe des Tages hin. Um das Beste aus der Situation zu machen und die sicherste Route zu wählen, waren wir früh auf den Beinen, um das Gletschertrekking unterhalb des Gwächtenhorns in Angriff zu nehmen.
Der Himmel war leicht bewölkt, und die ersten Stunden liefen gut, auch wenn sich unterwegs herausstellte, dass die Steigeisen von zwei Mitgliedern unserer Gruppe nicht optimal passten. Das führte dazu, dass sich der Zustieg länger zog als geplant, doch wir machten trotz der kleinen Verzögerung Fortschritte.
Wetterumschwung und Tourabbruch
Während wir uns dem Gwächtenhorn näherten, verschlechterte sich das Wetter weiter. Der Himmel wurde immer dunkler, und die Vorhersagen hatten sich leider bewahrheitet – es zeichnete sich eine deutliche Wetterverschlechterung ab. Angesichts dieser unsicheren Bedingungen entschieden wir uns, die Tour abzubrechen und umzukehren. Sicherheit steht immer an erster Stelle, besonders in den Bergen!
Abstieg und Abschluss
Nach dem Abbruch kehrten wir zur Tierberglihütte zurück, stärkten uns kurz und machten uns dann an den Abstieg ins Tal. Der Weg führte uns zurück zu den Autos, wo wir erschöpft, aber zufrieden ankamen. Den gelungenen Abschluss unserer Tour feierten wir gemeinsam am Stammtisch auf dem Sustenpass, wo wir die Erlebnisse Revue passieren liessen.
Trotz des wetterbedingten Abbruchs war es ein grossartiges Erlebnis in den Bergen!
Bericht: Mélanie Frommherz


So 1. Sept. 2024
Wanderwoche Surselva
Von Riein nach Valendas
Nach dem Morgenkaffee im Hotel Eden, fahren wir, also Kurt, Ruth, Irene, Rita, Heinz und ich, los nach Riein Vitg (Vitg = Dorf). Wir steigen auf in Richtung Alp da Riein durch lichte Wälder und über Wiesen und wir sehen die ersten Herbstzeitlosen. Nach dem Punkt 1468 geht’s noch wenig rauf bis Darmasal, wo wir bei einem Ferien-Hüttli zu Mittag rasten. Wir halten die Höhe ostwärts bis Cuolm Sura und steigen dann über Wiesen und im Zickzack steil durch den Wald ab nach Valendas. Wir erreichen um halb drei schon den riesigen Dorf Brunnen, wo auch das Postauto hält und uns zurück nach Ilanz bringt. Wir haben mit Pause drei-ein-viertel Stunden gebraucht - SchweizMobil sagt 2h45, 9km, 300 rauf und 760 runter. Das Bier nehmen wir im Hotel. Auf 18 Uhr spazieren wir ins nahegelegene Hotel Rätia, zum Apero, von Kurt und Ruth. Da es in Chur nach dem warmen Tag windet und regnet, meint der Kellner, dass der Regen eine Stunde später nach Ilanz komme. Wir zügeln rein, zum reichhaltigen Essen und Pinot Noir von Heinz – der Regen kommt nicht. Bericht: Röbi Fitzi
Piz Sezner – Piz Mundaun
Heute steht eine der schönsten Wanderungen in der Surselva auf em Programm: Pia Sezner - Pia Mundaun. Unser Tourenleiter Kurt hat die glorreiche Idee uns mit dem Wanderbus von Vella nach Alp Sezner zu führen. Wir wandern leicht bergauf, dann etwas steiler auf den Pia Sezner, wo wir uns auf 2309 m - dem höchsten Gipfel des Tages - gratulieren. Wir wandern weiter auf der Krete auf und ab bis zum Pia Mundaun. Wir geniessen die herrliche Rundsicht, Bifertenstock, Tödi bis zum Oberalpstock und nach Süden Piz Tomül bis zur Teri-Gruppe. Mit dem Sessellift fahren wir runter Cuolm Sura. Wir steigen ab zur Busstation Surcuolm. Dort besteigen wir das Postauto, welches uns nach Ilanz zurückführt. Eine erlebnisreiche Tour mit 4 1/2 Std. Wanderzeit. Bericht: Heinz Bürklin
Andiast – Pignu
Wie immer startet unser Bus pünktlich um 8.35 Uhr und bringt uns nach Andiast. Als erstes besichtigen wir die wunderschöne Kirche. Wer hätte erwartet in diesem kleinen Bergdorf eine so reich geschmückte Kirche zu finden.Die Kirche St. Julietta und Quirius beeindruckt durch einen wunderbaren vergoldeten Altar und ebenso eindrückliche Seitenaltare. Nun führt uns der Weg in leichtem Auf und Ab Richtung Lei da Pigniu. Die Schreibende freut sich allerdings zu früh über eine gemütliche Wanderung. Nach ca. einer Stunde heisst es den Berggang einlegen! Steil und begleitet von einigen Regentropfen geht es hoch zur Staumauer. Wir finden einen schön gelegenen Picknickplatz hoch über dem See und auch die Sonne hat Erbarmen mit uns. Nach einer ausgiebigen Rast umrunden wir den See und bewundern das immens eindrückliche Panorama. Der Lei da Pigniu ist umgeben von senkrechten Felswänden und schäumenden Wasserfällen. Weiter geht’s zum abgelegenen Dorf Pigniu mit 35 Einwohnern. Da der Bus zurück nach Ilanz erst um 16 Uhr fährt haben wir genug Zeit für ein ausgiebiges Zvieri und einen Jass. Eine weitere eindrückliche Wanderung geht so zu Ende. Bericht: Irene Ringier








Fr 30. Aug. 2024
Sunnig Wichel
Die Anreise am Freitag war individuell . Die werktätigen reisten gegen Abend an und benutzten das Alpentaxi bis zur Alp Hinter Etzliboden. Um circa halb neun nahmen wir (Christian, Dario, Leila und ich), gemeinsam das Nachtessen ein. Am Samstag morgen starten wir um halb sieben, damit wir vor acht Uhr auf der Pörtlilücke eintreffen. Hier beginnt der Nordgrat auf den Sunnig Wichel. Den ersten Aufschwung umgehen wir auf der Westseite und dann in leichter Blockkletterei bis zur Scharte bei Punkt 2810. Der steile Aufschwung wird ostseitig umgangen. Hier sollte ein Kamin (3b) übers Felsenhorn führen. Die Routen sind nicht eingerichtet, darum brauchen wir etwas Zeit um den Routenverlauf zu studieren. Christian geht vor. Ein mehrmaliges wechseln der Spur deutet darauf hin, dass die Route vielleicht doch nicht so einfach ist wie angegeben. Nachdem er etwa in der Mitte einen Stand eingerichtet hat, folgt ihm Dario, der dann weiter geht bis kurz unter das Felsenhorn. Leila schließt zu Christian auf und ich mache den Schluss. Weil wir von von einer zweier- auf eine vierer Seilschaft mit Partnerwechsel umgestellt haben, gestaltet sich die Organisation am Zwischenstand ziemlich herausfordernd. Mit viel Kraftaufwand, Anfeuerungsrufen und einigen Hautblessuren schaffen wir es bis zu Dario. Man ahnt es schon, diese Übung war ein Zeitfresser. Wir beschlossen am Vorabend, um elf umzukehren, da wir noch einen langen Abstieg vor uns hatten. Nach einer kurzen Rast unterhalb des Felsenhorns, richtete Christian die Abseilroute ein, welche ohne Problemre gemeistert wurde. Der Abstieg erfolgte über die Aufstiegsroute bis in die Etzlihütte, wo wir eine weitere Rast einlegten. Die Organisation des Alpentaxis war leider negativ, das heisst, Abstieg bis Bristen zu Fuß. Zugegeben die Wadli machten sich spürbar bemerkbar, denn das Tempo war (für mich) entsprechend zügig. Danke für die tolle und lehrreiche Alpintour, es hat Spass gemacht.
Bericht: Hans Felber





Sa 24. Aug. 2024
Sternwanderung ab Gotthardpass Sellapass
Prachtswetter war vorausgesagt, ausser im Süden. Und naja, unsere Route war vom Südeinfluss betroffen.
Den Vier-Quellen-Weg verliessen wir schon beim ersten Wegweiser. Es ging nicht Richtung Sellasee sondern auf einen wunderbaren Panoramaweg, von wo wir die Aussicht bestaunen konnten. Schon wieder «AN», raunte es unter der fünfköpfigen Truppe. Für alle nicht Insider: AN heisst: auch Nebel.
Die Freude liessen wir uns aber nicht nehmen und bestiegen die Gipfel Poncione di Löita del Pizzo, Pizzo Canariscio, Posmeda und als Höhepunkt den Giübin. Erstaunt waren wir über die Wegmarkierung. Diese war weiss und der Weg mit Granit- und Quarzsteinen ausgelegt. Wir vermuteten, dass dieser Weg vom Militär angelegt wurde, da es ja auch etliche Bunker in diesem Gelände hat. Aber so schön? Vielleicht doch eher von oder für ein Hochzeitspaar, Anmerkung von der Romantikerin der Gruppe, denn es sah wirklich sehr schön aus.
Zwischendurch lichtete sich der Nebel und wir konnten sogar das Gloggentürmli erspähen, wo unsere SAC Gspänli unterwegs waren.
Herzlichen Dank an Wauti. Es war eine tolle Route und eine Wiederholung steht auf der Pendenzenliste. Dann aber mit einem «AS» Ausblick (=auch schön). Bericht: Angela Müller


Sa 24. Aug. 2024
Schlussveranstaltung Sternwanderung
Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des SAC Sektion Zofingen fand als Highlight am 24./25. August 2024 eine Sternwanderung statt. 5 verschiedene Wanderrouten führten am Samstag alle Wandergruppen zur Vermigelhütte. Die Vermigelhütte feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.
Eine Gruppe wanderte von der Cadlimohütte über den Passo Borengo, eine zweite nahm den Weg vom Oberalppass über den Pass Maighels in Angriff. Weitere zwei Gruppen starteten frühmorgens auf dem Gotthardpass. Die eine Gruppe marschierte über den Passo della Sella, die andere über das Gloggentürmli und die Gafallenlücke zur Vermigelhütte. Die fünfte Wanderschar lief von Andermatt durch Unteralptal hoch zur Hütte.
So trafen im Laufe des Nachmittages von allen Seiten die verschiedenen Gruppen gut gelaunt in der Vermigelhütte ein. Das Wetter war den ganzen Tag trocken und je nach Region mit mehr oder weniger Nebel und Wolken am Himmel.
Nach dem Begrüssungsapéro und einer kurzen Ansprache des Präsidenten Walter Bertschi wurde das neu geschnitzte Murmeli auf dem Holzbrunnen vor der Hütte feierlich enthüllt und eingeweiht. Ein von Lukas Senn, mit viel Liebe zum Detail, gesägtes Murmeli aus Eichenholz begrüsst von nun an alle Vermigelbesucher.
Das Hüttenteam verwöhnte uns mit einem sehr feinen Nachtessen und so klang der Abend mit vielen interessanten Gesprächen individuell aus.
Nach einer gewittrigen Nacht war es am Sonntagmorgen immer noch feucht und unfreundlich. Deshalb machten sich alle Wanderer gemeinsam nach dem Frühstück auf den direkten Weg durchs Unteralptal zurück nach Andermatt und dem ÖV zurück nach Zofingen.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Tourenleiter und alle Helfer, die das Gelingen dieses Anlasses ermöglicht haben. Bericht: Nicole Stampfli-Vonäsch








Sa 24. Aug. 2024
Sternwanderung Gotthard Gafallenlücke
Samstag, 24. August 2024; Gotthardpass - Gloggentürmli - Gafallenlücke - Vermigelhütte
Um 5:15 Uhr war am Bahnhof Olten noch nicht viel los. Kurz darauf trafen Barbara und die Gruppe aus Zofingen ein und gemeinsam bestiegen wir den Zug Richtung Luzern. Nach dem Umsteigen in Luzern und Arth-Goldau waren wir bereits um 8 Uhr in Airolo. Die letzte Etappe auf den Gotthardpass war dann recht unterhaltsam, denn der Postauto-Chauffeur erzählte uns die ganze Fahrt über Geschichten aus der Region.
Auf dem Gotthard angekommen marschierten wir geradewegs ins Hospiz, wo wir dem Kaffee und der letzten Toilette huldigten. Danach trennten wir uns von Walters Gruppe, welche den Weg über den Sellapass nahm. Ein paar Kurzentschlossene wechselten noch die Gruppe, dann liefen wir kurz nach 9 Uhr los.
Zu Beginn passierten wir unzählige Wohnmobile, aber auf dem Strässchen zum Sella Stausee war es schnell ruhig und wir konnten die schönen Berge geniessen. In der ersten Steigung nach dem Stausee sahen einige von uns sogar Murmeltiere. Nach einer kurzen Pause wurde es noch steiler und um 11 Uhr erreichten wir das Gloggentürmli, zwei markante Felsen in einer Lücke.
Im Windschatten der Felsen machten wir Pause und Hans servierte uns einen Espresso frisch vom Gaskocher. Ich rätselte noch über den speziellen Geschmack, als Yvonne schon erkannte, dass wir anstelle von Wasser Zitronenlimonade verwendet hatten. Zu allem Unglück rutschte Hans auch noch aus und verletzte sich am Handgelenk. Glücklicherweise war Esther dabei und unter tatkräftiger Mithilfe aller versorgte sie Hans und schiente provisorisch seinen Arm. Wir entschieden gemeinsam, dass Barbara und Luzia mit Hans zurück zum Gotthard gehen und der Rest der Gruppe den Weg alleine fortsetzt. Esther kannte den Weg gut und wir hatten diverse Navigationsgeräte mit der eingespeicherten Route dabei. Ausserdem war die Wetterprognose für den Rest des Tages gut.
Nachdem die drei gegangen waren, stiegen wir zuerst 300m hinunter ins Guspital. Durch "das hintere Loch" ging es dann wieder 400 Höhenmeter hoch Richtung Gafallenlücke. Der Weg zur Lücke bestand grösstenteils aus Fels, Geröll und einigen Schneefeldern und wir waren froh, war es nicht zu heiss. Bei einem der vielen Seen unterwegs machten wir Pause und Silvia nutzte die Gelegenheit für ein Bad im kalten Wasser.
Um etwa 14 Uhr erreichten wir die Gafallenlücke auf 2800m, bevor wir auf der anderen Seite den mit Ketten und Metalltritten gesicherten Abstieg in Angriff nahmen. Unterhalb des Gemsstocks bogen wir rechts ab in Richtung Tal. Wir passierten noch weitere schöne Bergseen und etwas später konnten wir endlich die Vermigelhütte sehen. Die Aussicht auf den Apéro (und das überzählige Dessert von Hans) verliehen uns Flügel und wir kamen fast zeitgleich mit Barbara und Luzia um etwa 16:45 Uhr bei der Hütte an. Die zwei kamen über die Strasse von Andermatt hoch, nachdem sie Hans auf den Zug begleitet hatten.
Sonntag, 25. August 2024; Vermigelhütte - Andermatt - Göschenen
Entgegen den Prognosen regnete es in der Nacht und das Wetter war neblig und feucht. So entschloss sich unsere Gruppe, wie die meisten auf direktem Weg Richtung Andermatt zu marschieren. Wir wollten den Tag aber noch etwas nutzen und Esther hatte die gute Idee, weiter bis nach Göschenen zu laufen. Da Luzia ein paar Jahre in Andermatt unterrichtet hatte, erfuhren wir unterwegs noch ein paar interessante Details über den geschichtsträchtigen Weg. Unsere Planung war perfekt und so erreichten wir in Göschenen auf die Minute genau den gleichen Zug wie die anderen Gruppen. Via Arth-Goldau und Luzern fuhren wir zurück und um 14:30 Uhr waren wir wieder in Olten resp. Zofingen.
Vielen Dank an das tolle Hüttenteam und alle im SAC Zofingen, welche diesen besonderen Anlass organisiert haben! Natürlich auch an Hans für die wie immer vorbildliche Organisation. Gute Besserung Hans und wir freuen uns schon auf die nächste Tour!
Text: Bericht: Marcel Lattmann








Sa 24. Aug. 2024
Sternwanderung ab Oberalppass
Wir starteten am Oberalppass, mit vielen andern Wandernden, Richtung Maighelspass. An der Verzweigung zum Tomasee lichtete sich jedoch die Wanderschar, wir bogen ab Richtung Maighelshütte. In der Hütte genossen wir den wohlverdienten Kaffee und Kuchen, um gestärkt die nächste Etappe zum Maighelspass in Angriff zu nehmen. Unterwegs machten wir, infolge aufziehender Wolken und Wind, nur einen kurzen Mittagshalt. Der Abstieg zum Vermigelboden war ruppig und steil, so, dass der kurze Aufstieg zur Hütte noch wohltuend war. Von allen Seiten kamen die andern Sternwandergruppen dazu und in der Hütte gab es ein Wiedersehen mit bekannten oder Kennenlernen von unbekannten SAC-Mitgliedern. Am andern Morgen gingen alle gemeinsam auf dem direkten Weg nach Andermatt. Danke Regula, für die Führung der schönen Tour. Bericht: Käthi Däster






Fr 23. Aug. 2024
Sternwanderung über die Capanna Cadlimo
Freitag, 23. August 2024; Zofingen - Cadlimohütte
Zu siebt fuhren wir am Freitag um 6.30 Uhr via Luzern Arth Goldau- Airolo-Piotta und zuletzt mit der Standseilbahn nach Piora.
Zielstrebig wanderten wir entlang dem Ritomsee zur leiblichen Stärkung auf der Alp Cadagno, vor dem Aufstieg zur Capanna Cadlimo.
Gegen halb vier nachmittags, erreichten wir die 800m m höher gelegene Cadlimohütte (2570m).
Auf der gemütlichen Terrasse verbrachten wir lustige Stunden und vor der Nachtruhe spielten wir noch eine Runde Dog.
Samstag, 24. August 2024 Capanna Cadlimo - Vermigelhütte
Das Wetter war nicht ganz perfekt und doch so gut, dass wir den Alpinwanderweg T4+ zum westlichen Ausläufergrad vom Piz Borel zum Bornengo-Pass um halb neun in Angriff nehmen.
Nach knapp 1.5 Std. haben wir den höchsten Punkt auf 2872 m.ü.M erreicht. Jetzt beginnt die teilweise gut gesicherte, aber ausgesetzte Gratwanderung.
Schritt für Schritt im Wind und dank nicht optimaler Sicht, nicht ganz klar wie hoch über den Maighelsgletscher wir uns befinden.
Auch der Abstieg zum Bornengo-Pass ist nicht ohne Hindernis und steil, doch alle erreichten den Pass nach einer weiteren Wanderstunde zu einer kurzen Mittagsrast bei kühlen ca. 13 Grad.
Ab hier machen wir uns auf dem normalen Wanderweg Richtung Vermigelhütte auf, natürlich noch mit einem kurzen Halt zum Anstossen auf eine gelungene Tour.
Ab dem Eintreffen in der Vermigelhütte übernimmt das Hüttenteam zu einem gelungenen Abend.
Bericht: Monica Dossenbach / Regula Sager






Sa 10. Aug. 2024
Alpnach Wirzweli Arvigrat Eggen
1. Tag Aplnach nach Wirzwelli
Früh am Morgen trafen wir uns am Bahnhof, voller Vorfreude auf die bevorstehende Bergwanderung. Die frische Morgenluft machte das frühe Aufstehen erträglich, und wir stiegen in den Zug, der uns dem Ausgangspunkt unserer Wanderung näherbrachte.
Von Alpnach aus begann unser Aufstieg, der uns durch schattige und waldige Pfade führte. Obwohl der Weg noch angenehm war, machte die zunehmende Schwüle den Aufstieg schweisstreibend. Ausserdem wurden wir hier schon von Bremsen ausgebremst. Doch die Anstrengung lohnte sich, denn als wir die Baumgrenze auf dem Zingel erreichten, wurden wir mit einem wolkenlosen Himmel und einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Auch hier hat Hans uns wieder mit einem super Espresso belohnt. Dazu kamen noch regionale Einblicke von einem Mountainbiker, der uns bei unserer Pause Gesellschaft leistete.
In St. Jakob kamen wir noch dem Aufbau einer Teffli-Rally in die Quere. Vielleicht hat nun jemand aus unserer Gruppe Interesse und es zieht ihn nächstes Wochenende erneut nach St. Jakob.
Am frühen Nachmittag, nach einem kräftezehrenden und schweisstreibenden Aufstieg zum Aecherlipass erreichten wir schliesslich das Gasthaus Waldegg, unser Hotel, im Wirzweli. Wir fühlten uns sofort wohl. Nach einer kurzen Erholungspause mit kalten Getränken liessen wir den Nachmittag mit Brändi Dog ausklingen. Vom Abendessen mit einer leckeren Quarktorte als Nachtisch waren wir ebenfalls sehr überzeugt. Unterhalten wurden wir am Abend durch amüsante Reiseberichte von Hans und Daniel aus Tourenleitersicht.
Mit vollen Mägen und zufriedenen Gesichtern liessen wir den ersten Tag unserer Bergwanderung gemütlich ausklingen.
2. Tag Wirzweli über den Arvigrat nach Eggen und Grafenort
Am zweiten Tag unserer Bergwanderung brachen wir früh auf, um die steilen Höhenmeter zu bewältigen, bevor die Sonne ihre volle Kraft entfalten konnte. Die frische Morgenluft und der klare Himmel versprachen einen grossartigen Wandertag, und so machten wir uns motiviert auf den Marsch.
Die Route war teilweise gut besucht, und wir trafen immer wieder auf andere Wanderer, und Trailrunner, die mit ihren schicken Schuhen auf schnellem Fusse unterwegs waren. Unterwegs musste Hans sogar kurz als Viehtreiber einspringen, als eine Gruppe fauler Kühe unseren Weg blockierte. Mit ein paar freundlichen, aber bestimmten Bewegungen verscheuchte er die Kühe, und wir setzten unseren Weg fort.
Der Tag versprach viel Sonne, und schon bald stieg die Temperatur merklich an. Daher war es wichtig, das mitgebrachte Wasser gut zu proportionieren, um auch in den wärmeren Stunden ausreichend versorgt zu sein. Die abwechslungsreiche Strecke führte uns durch einige spannende Kletterabschnitte, die für Nervenkitzel und Abwechslung sorgten. Die Mischung aus herausfordernden Passagen und atemberaubenden Ausblicken machte die Anstrengung mehr als wett.
Nach der schweisstreibenden Gratwanderung folgte ein schöner, waldiger Abstieg, der uns willkommenen Schatten bot und die Hitze erträglicher machte. Als Belohnung für die Strapazen wartete am Ende des Abstiegs ein kühler Brunnen auf uns, der nicht nur für eine erfrischende Abkühlung sorgte, sondern auch die letzten Meter zur Gondel schön erschienen liess. Unser Tag endete in Grafenort, wo wir die Eindrücke der Wanderung mit kalten Getränken Revue passieren liessen.
Es war ein tolles Wochenende voller Erlebnisse, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Bericht von Dorothee Bertermann




Mo 15. Juli 2024
Sommertourentage Alpstein
15. 07. 2024
Verletzungs-und Krankheitsbedingt schrumpfte die Teilnehmerzahl, was zur Folge hatte dass wir die Tourenwoche 3 vom Tirol verschoben. Stattdessen trafen wir uns am Montag, den 15. 07 2024 an der Talstation der Staubernbahn mit unserem Bergführer Dominik Suntinger um die 3-tägige Tour im Alpsteingebiet zu starten.
Nach dem Trunk im gemütlichen Beizli machten wir uns bei schönstem Wetter auf den Weg auf die Stauberen Kanzel. Die Rundsicht –Rheintal-Bodensee- Lichtenstein- Österreich- war überwältigen.
Am Mittag erreichten wir die Roslenalp mit 1100 Schafen, 4 Hunden freundlichen Bewohnern und zigtausend Fliegen. Nach kurzer Pause erklommen wir den Dreikreuzberg.
Zurück in der Hütte genossen wir ein feines Znacht einen gemütlichen Abend und eine ruhige Nacht.
16. 07. 2024
Weil es am Morgen regnete, machten wir uns erst um 9.30 Uhr auf den Weg in Richtung Zwinglipass. Nach dem Abstecher auf den Mutschen ging die Wanderung weiter über den Chreialpfirst zur Zwinglihütte. Nach kurzer Verpflegung und einigen Schrattenkalk-Kletterübungen beobachteten wir eine äsende Steinbockkolonie, die sich uns wohlwollend zur Schau stellte.
Zurück in der Hütte gab‘s Bier und Wein und das Nachtessen war auch fein.
17. 07. 2024
Beim Blick aus dem Fenster am Morgen stellten wir fest, dass uns heute wohl ein nebliger Tag bevorstehen würde. Um 7.30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Rotsteinpass über den Linsengrat auf den Säntis.
Es war eine Augenweide auf dem Weg die Steinböcke zu beobachten, die sich von den Wandernden ganz und gar nicht stören ließen.
Nach dem Mittag waren wir auf dem Säntis. Trotz des Nebels genossen wir unsere Whisky-Wurst auf der Terrasse und fuhren dann hinunter auf die Schwägalp. Angela erwartete uns dort mit dem Auto mit dem wir wieder zu unserem Ausgangspunkt am Montag, zur Stauberen Talstation, fuhren.
Dort stiegen wir um in Edis Auto und waren am späten Nachmittag zu Hause.
Herzlichen Dank an Dominik, Angela und Edi für die perfekte Organisation und die spannenden Touren im schönen Alpsteingebiet.
Bericht: Regula Sager








So 14. Juli 2024
Sommertourenwoche 1
Sonntag, 14.7.2024
Tag 1 die Tourenwoche 1 besteht aus folgenden Bergsteiger:innen: Bergführer Michael, Fabian, Fabien, Thomas, Anita, Dario, Simon und Sandro. Nach kurzer Begrüssung mit Treffpunkt im überhitzen Visp, gings auch gleich mit dem Alpentaxi nach Ausserberg. Mit Stirnlampe ausgerüstet, beförderte uns ein Wasserstollen schnell und kühl ins Balterschiedertal. Die erste Nacht verbrachten wir im Stockhornbiwak am Fusse des Stockhorn Südgrates. Der Zustieg erfolgt über einen Klettersteig. Dank dem Schlüssel für Lebensmittelvorrat Schrank, organisiert durch Michael, gab es ein verdientes kühles Bier bei der Ankunft. Als Abendessen Hörnli mit Tomatensauce, welches selbstgekocht noch immer am besten schmeckt und somit bereit und hochmotiviert für die erste Tour. Bericht: Fabien Schlienger
Montag, 15.7.2024
Um 3:00 Uhr klingelte der Wecker im Biwak. Wir standen auf und bereiteten uns auf die heutige Tour vor. Das Ziel war das Stockhorn mit anschliessendem Wechsel zur Baltschiederklausenhütte
Um etwa 3:45 Uhr marschierten wir los. Alles lief nach Plan, jedoch staute es sich immer ein wenig, wenn wir zu schwierigen Passagen kamen. Putschi konnte diese Pausen wenigstens zweimal nutzen, um unnötigen Ballast abzuwerfen. Der Wind blies aber leider in die falsche Richtung, und plötzlich wollten Fabi und Sandro ziemlich schnell weiter...
Sonst war es eine wunderschöne, aber anstrengende Tour. Wir genossen den Ausblick auf dem Gipfel und starteten den Abstieg. Michi und Thomas holten unser restliches Material in der Hütte und trafen uns weiter unten. Der Weg zur Baltschiederklausenhütte zog sich in die Länge. Die letzten Höhenmeter machten einigen zu schaffen, wie zum Beispiel Sandro, der den Aufstieg zur Hütte nur noch knapp überstand.
Das Bier hatten sich dann alle verdient, und es fuhr dann auch ziemlich gut ein… Bericht: Sandro Scheibler
Dienstag, 16.7.2024
Es war ein offenes Geheimnis, so wie wir die Treppen hoch und runter gingen und fielen, dass wir uns auf den Pausentag freuten. Dieser, so Michi, sollte heute eingelegt werden. Eine etwas kleinere Klettertour. Schon beim Frühstück jedoch stellten wir mit bedauern fest, dass der Himmel trübe war. Obschon wir bis um 6 Uhr schlafen konnten, haben wir das Frühstück verlängert, einen Monotov-Jass angehängt und den Alternativplan geschmiedet: Die Besteigung des Breitlauihorn. Für Nimmersatte konnte man immer noch über die 3 Gendarmen klettern, welche – laut Führer – der Tour ein 1-2h schweres Sahnehäubchen aufsetzten.
Um 8:30 Uhr brachen wir das Frühstückslager ab und bewegten uns Richtung Breitlauihorn. Auf dem Gletscher angekommen haben wir uns angeseilt und sind weiter dem Gipfel entgegen. Es kam der Moment der Entscheidung: Nehmen wir den Abzweiger über die 3 Gendarmen oder stossen wir direkt zum Breitlauihorn vor? Die Meinungen waren gemischt. Schliesslich hat sich die Gruppe zwei geteilt: Eine Seilschaft hielt am Plan fest auf das Breitlauihorn direkt zu gehen, während die anderen drei Seilschaften sich an die 3 Pfeiler machten.
Der Einstieg – laut Silbernagel – sah allerdings sehr anspruchsvoll aus. Deshalb gingen wir unterhalb des Grates weiter auf dem Gletscher entlang, bis wir einen geeigneten Riss im Felsen entdeckten, um zum Einstieg zu traversieren. Durch nicht gesichertes Schuttgelände wagten sich die drei Zweierseilschaften Seillänge für Seillänge weiter dem Grat entgegen. Beim Traversieren lösten wir kiloweise loses Gestein und räumten so die Route etwas aus. Im Grat angekommen verfestigte sich der Fels etwas und die Kletterei wurde einfacher, aber luftiger. Nun ging es in nicht schwierigen Seillängen über die 3 Gendarmen. Zwei Mal an improvisierten Abseilstellen hinunter in Scharten, um danach wieder in herrlicher Grat-Kletterei auf den nächsten Turm zu steigen. Während der ganzen Tour haben wir vermutlich tonnenweise loses Gestein aus dem Grat geräumt und somit die Bedingungen für weitere Seilschaften vereinfacht. Teilweise erzitterte der ganze Berg wenn jemand wieder ein Kollos eines Steins aus dem Grat räumte. Zuletzt seilten wir dann auf den Gletscher ab und machten uns auf den Weg zurück in die Baltschiederklausel. Aus dem Gletscherwandern wurde ein Rennen über das Schneefeld, und aus dem Rennen eine veritable Skiabfahrt. Sie stand dem Hahnenkamm-Rennen nur wenig nach. Selbst Marco Odermatt hätte hier wohl feuchte Hände und eine Schweissperle ausgedünstet. Das äusserst rutschige Schneefeld bot einige Gelegenheiten die Pickelbremse zu üben. Michi hat sogar bewiesen, dass man mit nur einem Pickel eine ganze rutschende Dreierseilschaft im steilen Schneefeld zum Stehen bringen kann.
Durchgenässt und ausser Atem kamen wir dann zurück in der Hütte an, wo Purtschi bereits mit dem kühlen, flüssigen Gold auf uns wartete. So liessen wir den Abend ausklingen.
In einem Gespräch mit der Hüttenwartin Jolanda erfuhren wir, dass diese Route, so wie wir sie durchgestiegen sind, vermutlich noch nie gemacht wurde. Zu ehren unseres Bergführers – Michi Werlen – benannten wir sie die "Werlen'sche Traverse". Ob diese Variante Eingang in die offizielle Literatur findet, steht jedoch in den Sternen. Bericht: Dario Francioni
Mittwoch, 17.7.2024
Am Mittwoch unserer Tourenwoche stand das Jägihorn als Ziel fest. Um dieses zu erklimmen, machten wir uns um 7 Uhr auf den Weg zum Einstieg, der sich glücklicherweise direkt hinter der Baltschiederklause befindet, in welcher wir genächtigt haben.
Nachdem wir die Seilschaften und die Reihenfolge, in der geklettert werden sollte, festgelegt hatten, stand der Tour nichts mehr im Weg. Die Tour begann mit einigen einfachen bis moderaten Seillängen, bei denen sich die Teilnehmer mehr oder weniger schwer taten. Danach ging es weiter mit einer wunderschönen Gratkletterei, bei der man sich über die verschiedenen Sicherungsmöglichkeiten erfreuen konnte.
Nach ein paar Stunden sind wir alle heil am Gipfel angekommen und konnten uns dort eine wohlverdiente Pause gönnen. Nach der Pause machten wir uns an den Abstieg. Für diesen mussten wir uns einige Male abseilen; dies ging, auch dank der Ausdehnung der J&S-Regeln, zügig und unfallfrei. Nach einem kurzen Marsch sind wir, nach einer gelungenen Tour, wieder zurück in die Hütte gekommen. Bericht: Simon Weber
Donnerstag, 18.7.2024
Am Donnerstag stand der nächste schöne Tag an. Der Wechsel in die Oberaletsch-Hütte und die Besteigung des Nesthorn.
Um 3:00 Uhr hiss es aufstehen. Kurz vor 4 Uhr gingen wir los.
Bis zur Balschiederlicka gingen wir im Dunkel. Anschliessend ging es über einen kurzen Klettersteig ins Gredetschtal. Über das Gredetschjoch gelangten wir zum Westgrat des Nesthorn. Über einen kurzweiligen Firngrat mit tiefblick gelangten wir zum Gipfel. Wir verbrachten sehr angenehme Minuten auf dem Gipfel und bestaunten das Bergpanorama inkl. Konkordiaplatz.
Der Abstieg über den Beichgletscher zur Oberaletsch-Hütte war sehr imposant mit dem grossen Serac.
Zur Abkühlung gingen manche in einem Gletscherteich baden.
Der Aufstieg über den Leiterweg zur Oberaletsch-Hütte benötigte noch einmal einige Anstrengung.
Ein sehr schöner Tag ging bei einem Bier zu Ende. Bericht:Fabian Purtschert
Freitag, 19.7.2024
Tagwache 02:00 Uhr. Nach dem Frühstück und den ersten Schwierigkeiten beim Abfüllen vom Marschtee und der schmerzhaften Nachricht, das einer uns verlässt, startet die Tour. In der Dunkelheit ging der Weg zuerst ziemlich flach über den mit Felsbrocken überdeckte Oberaletschgletscher. Nach rund zwei Stunden mussten leider zwei der Gruppe den Rückweg zur Hütte antreten, da für ein Knie die Strapazen der Vortage zu viel war. Da warens nur noch fünf. Weiter gings über Blockstein bis zum Schnee und Eis. Bei guten Bedingungen kommen wir mit den Steigeisen schnell voran. Das Letzte Stück bis zum Gipfel hats in Sich, ziemlich Steil. Gut gesichert schaffen wir aber auch diese Herausforderung. Nach genau 6 Stunden Aufstieg erreichen wir den Gipfel.
Der Abstieg ist schnell erzählt. Abseilen, dann ein Paar coole Carv Schwünge mit unseren Bergschuhen und den Felsbrocken übersäten Oberaletschgletscher zurück bis zur Hütte. Wo ein Bier und eine Käseschnitte auf uns Warten. Bericht: Thomas Grossenbacher
Samstag, 20.7.2024
Um 1.30 Uhr ist für drei von uns Tagwacht. Die andern schlafen etwas länger und machen sich dann mit vollbepackten Rucksäcken an den Abstieg.
Nach einem kurzen Frühstück gehts los Richtung Aletschhorn (für Michi und Thomas zum zweiten Mal). Wir kommen gut voran und haben bei Tagesanbruch den Blocksteingrat bereits hinter uns. Doch ab jetzt wirds streng. Da es gestern Abend geregnet hat, ist die Schneedecke aufgeweicht und wir sinken bei jedem Schritt ein. Bei zügigem Wind erklimmen wir den Gipfel. Mangels Gemütlichkeit verweilen wir nur kurz und steigen über den Mittelaletschgletscher ab. Dank dem vielen Schnee können wir ziemlich direkt absteigen. Auf totem, mit Geröll bedecktem Gletscher laufen wir das unberührte Tal Richtung Grosser Aletschgletscher hinaus. Zwei riesige Bartgeier gleiten über uns hinweg und auch die Blumenpracht ist gigantisch. Beim Grosser Aletschgletscher angekommen montieren wir die Steigeisen und queren die unzähligen Spalten bis auf die andere Talseite. Jetzt heisst es noch 1.5 h wandern vom Märjelensee bis zur Fiescheralp, von da fahren wir mit der Gondel nach Fiesch wo uns Putschi abholt. Was für eine Woche!!! Danke allen… Bericht: Anita Grossenbacher







Mo 8. Juli 2024
Alter Tomliweg / Tomlishorn
Acht SAC’ler trafen sich am Montag, 08.07.2024 um 7.30 Uhr bei bestem Wetter auf dem Parkplatz beim Bahnhof Zofingen. Von dort fuhren wir in 2 Autos ins Eigental (Fuchsbüel). Zu Fuss ging, über Chraigütsch nach Ober-Lauelen. Wunderschöner Wald, unterbrochen durch sumpfige Wiesen. Auch der Weg war immer wieder sumpfig und rutschig, zudem waren auch Wolken aufgezogen, die die Sicht leicht einschränkte.
In Ober-Lauelen verabschiedete sich Werni, seine neue Hüfte machte sich, nach der Wanderung über den Arvigrat vom Samstag, nun bemerkbar. Er will nichts riskieren auf dem zu erwartenden schmalen und teilweise ausgesetzten Weg. So trennte er sich von uns und ging weiter Richtung Fräkmüntegg. Wir hingegen setzten unseren Aufstieg auf dem alten Tomlisweg fort, der immer steiler wurde. Durch Wiesen und Geröll ging es immer weiter hinauf. Leider stieg auch der Nebel mit uns auf, sodass die Aussicht auf das Mittelland uns teilweise verwehrt blieb.
Kurz vor dem Pt 1999 im Westgrat zeigte uns Edi noch eine amüsante Stelle. Ein Freiluft Klo mitten im Nirgendwo. Wer hat hier eine Wette verloren oder vielleicht lebt hier ein kleiner Witzbold.
Nach einer kurzen Pause galt es ernst: der Weg führte über ein ausgesetztes Felsband und bot sogar einige leichte Kletterstellen, allerdings mit einem Stahlseil gesichert. Die meisten bevorzugten den Klettergurt mit dem Klettersteigset für den kurzen Aufstieg, wegen dem Nebel konnte man nur erahnen wie ausgesetzt die kurze Kletterstelle war.
Nach diesem Abschnitt erreichten wir bald den Gipfel des Tomlishorn. Auf einem guten (und sehr frequentierten) Weg querten wir nach Pilatus Kulm und fuhren mit der Seilbahn nach Fräkmüntegg. Nach der kurzen Pause, bei herrlichem beinahe wolkenlosen Himmel wanderten wir zurück zum Startpunkt. Vielen Dank an Edi, der diese Bergwanderung so gut geleitet hat. Bericht: Urs Steinmann








So 7. Juli 2024
Sommertourenwoche JO Bächlitalhütte
07.07.24 Zofingen – Bächlitalhütte
Die JO-Tourenwoche kann beginnen,
auf dass wir viele Berge erklimmen.
Die Zugfahrt war sehr lang
auch ohne Liv´s gesang.
Unsere Rucksäcke standen im Gange,
dass machte dem Bistro Bange.
Das Wetter wurde nicht kacke,
dank Nadine´s Regenjacke.
Da verabschiedete sich spontan,
Dario´s Gleichgewichtsorgan.
Macherisch oben angekommen,
haben wir uns eine Pause genommen.
Wir mussten einen Parcours absolvieren,
da wir uns sonst verlieren.
Dario und Stefan wollen unsere Zeiten toppen,
da konnte man sie kaum stoppen.
Bald gibt´s Znacht,
hoffentlich nicht erst um halb acht.
08.07.24 Alplistock Südostgrat
Wir starteten am Morgen,
mit einem guten Zmorgen.
Um 8:00 ging es los,
ins Moos.
Wir liefen nach oben,
da konnten wir uns richtig austoben.
Die Steigeisen konnten wir absetzten,
hoffentlich wird der Wind sie nicht hetzen.
Wir teilten uns in Seilschaften auf
und kletterten den Berg hinauf.
Oben angekommen gab es ein Gipfelfröschli,
das gäbe es ohne Nadine nie!
Wir rutschten den Schnee hinunter
und es wurde immer bunter.
Es machte rutsch
und dann flutsch.
Es tuschierte ein Stein,
Dario´s Hosenbein.
Wir wollten Baden,
da dachten wir noch nicht ans Klagen.
Es wurde kalt,
da kletterten wir bald.
Wir assen alle genug,
für Morgen viel Mut.
09.07.24 Gr. Diamantstock Ostgrat
Aufstehen um 4:00 Uhr in der Frühe,
machte uns grosse Mühe.
Trotzdem standen wir auf
und wollten den Berg hinauf.
Die Stirnlampe brauchen wir im Dunkeln,
da sehen wir nicht mal die Sterne funkeln.
Mit den Steigeisen gelingt uns der Marsch leicht
und das Wetter lockte uns nicht in den Seich.
Wir teilten uns am Einstieg auf
und die Sonne ging am Horizont auf.
Schon blieb ein Keil stecken,
Zoe musste sich zum ersten Mal strecken.
Die ersten Seillängen waren hart
und uns wuchs ein Bart.
In der letzten Seillänge wurden Materialien vergessen
und auf dem Gipfel wurde gegessen.
Wir liefen runter
und nicht mehr alle waren munter.
Stefan seilte falsch ab,
langsam wurde es knapp.
Nach langem laufen haben wir es geschafft,
und es gab Rivella Saft.
Zum Znacht gab es Polenta-Schmaus,
ach du graus.
10.07.24 Bächlitalhütte – Fellenberglicken - Lauteraarhütte
Um 06:00 Uhr läutete der Wecker,
danach gab es Frühstück das war lecker.
Gemütlich ging es los,
Sandro fand das ziemlich doof!
Dario und Lukas holten noch den Keil,
das fanden sie ziemlich geil.
Danach ging es durch die Lücke,
leider gab es keine Brücke.
Neben dem Geplätscher,
bewunderten wir den Gletscher.
Mit Seilen bewaffnet überquerten wir den Bach,
schon sahen wir das Hüttendach.
Fabian wollte ein Stein befördern ins Tal,
Stefan kam zur Hilfe so fiel der Stein doch einmal.
In der Hütte gab es 4 kg Rösti mit Speck,
das war kein Dreck.
Im Klettergarten wollten sich einige austoben,
dafür kann man sie nur loben.
Lukas fiel,
was im nicht gefiel.
Ein JaMaDu-Pflaster bekam er,
da freute er sich sehr.
Die Slack-line stellten wir auf,
Dario wollte gewinnen das nahmen wir in Kauf.
11.07.24 Hienderstock Ost-West Überschreitung
Erneut um vier,
erwachten wir.
Die Route von uns geplant,
die Dauer nur schlecht erahnt.
Aus acht wurden zehn,
aus zehn wurden zwölf erst dann konnten wir die Hütte sehn.
Wir liefen hinauf
und hatten die Stirnlampe auf.
Oben angekommen,
wurde schon der Grat erklommen.
Wir kletterten länger als gedacht,
das war wohl nicht in unsere Macht.
Langer Weg kurzer Sinn,
wir wollten auf den Gipfel hin.
Zwei Stunden zu spät um 14 Uhr erreicht,
zum Glück hat es noch nicht geseicht.
Mit dem Gipfelfröschli im Magen,
konnten wir den Abstieg wagen.
Es war sehr steil, wir brauchten viel Seil
und trotzdem überstanden wir es heil.
Runter über das Schneefeld,
Stefan rutschte wie ein Held.
Wir sahen einen Frosch im Kies,
Lukas dachte schon an einen Grillspiess.
Den Weg hinunter mussten wir suchen,
in der Hütte gab es einen leckeren Kuchen.
12.07.24 Lauteraarhütte – Leiternweg – Zofingen
Wir standen heute später auf,
deswegen waren wir gut drauf.
Heute durfte die JO führen,
dafür können wir uns sie kühren.
Den Leiternweg geht es runter geschwind,
wie der Wind.
Der Gletscher war mit Steinen bedeckt,
deshalb hat er uns erschreckt.
Über den reissenden Gletscherbach reichte man uns die Hand,
damit es nicht verkleinert unseren Gruppenbestand.
Doch dann ist es fast passiert,
Zoe hatte nasse Hosen kassiert.
Irgendwann kamen wir unten an,
und mussten beim Gärtnern helfen ach du Schand.
Gegen den Regen bastelten wir Hüte,
ach du meine Güte.
Die Hüte auf dem Kopf,
schützten uns vor dem Regentropf.
Wir liefen durch den Sumpf,
doch unsere Stimmung wurde keineswegs dumpf.
Unten angekommen ist ein Muss,
nun warten wir auf den Bus.
Die JO-Hochtourenwoche war fabulös,
doch die beulen auf unseren Beinen monströs.
Die Leiter wollen nun nach Hause
und gönnen sich eine JO-Pause.
Berichte: Mia, Malin, Zoe, Liv, Fiona, Luca, Lukas und Sandro








Sa 6. Juli 2024
Arvigrat




So 30. Jun. 2024
TW 2 Furka / Kombi Ausbildung und Praxis
Sonntag 30.06.2024 – Anreise und Ausbildung «Gehen am Seil und Bremsen im Firn»
Trotz der schlechten Wetterprognosen starteten wir schon am Sonntagmorgen um 7 Uhr in Zofingen in Richtung Tiefenbach. Der Starkregen des Vorabends hatte seine Spuren hinterlassen und so kamen wir nur knapp bis zur Unterkunft; die Furka Passstrasse war gesperrt.
Die Stimmung war von Anfang an gut und so starteten wir mit einem Theorieblock in der Ratrac-Garage, bevor wir dann zusammen mit dem in der Zwischenzeit eingetroffenen Bergführer ins Feld loszogen, um unsere Kenntnisse in Sachen Flaschenzug, Abseilen, Gehen am kurzen Seil, Halten von Stürzen im Gelände und auf Schnee etc. aufzufrischen bzw. zu vertiefen.
Gestärkt vom feinen Abendessen wurden dann noch ausgiebig Pläne für die ganze Woche geschmiedet. Text: Andreas Kägi
Montag 1.07.2024 – Schildkrotengrat (Chli Bielenhorn) 2892 müM.
Das Motto des zweiten Tages lautete "Ente gut, alles gut". Wobei die Meinungen betreffend Gestalt des berühmten Steines des Schildkrötengrates von Hai über Wal zu Kröte und Ente reichte, auch wenn die Bemühungen im Raum standen, den Stein dieses Mal endlich zu drehen. Immerhin kletterte sich der Grat nach den Schokowürfeln, Linzertorte und Aprikosenwähe der Sidelenhütte um einiges besser, wegen dem halben Liter Holunderblütensirup auch schneller. Sogar der blaue Himmel liess sich stellenweise für einige Sekunden blicken. So wurde auch der folgende Tag hoffnungsvoll erwartet, da jeder weiss: Bei Sonnenschein kletterts sich es um mind. drei Grade besser. Text: Veronika Schneiter
Dienstag 2.7.2024 – Strahlengrat 3021 müM.
Am Montagabend wurden wir von unseren Tourenleitern gefragt, welche Tour wir am Dienstag gern Unternehmen würden. Das Wetter schien nicht schlecht zu sein, so hatten wir die Auswahl zwischen dem Galenstock als längere Kletterei oder dem Strahlengrötli einer Genusskletterei, um unseren neu aufgefrischten Klettersklills zu festigen und zu vertiefen. In einer demokratischen Abstimmung entschied sich die Gruppe für das Strahlengrätli. Einer einfachen Kletterei im 3. Schwierigkeitsgrat. Nach dem Frühstück stiegen wir gemütlich zur Sidelen Hütte auf. Heute ging der der Weg ohne Zwischenstopp und Holunderblütensirup, weiter über die kleine Bielenlücke zum Einstieg des Strahlengrätlis auf 2909m. Wir bildeten erneut 3 Seilschaften und stiegen nach einer kurzen Trinkpause in die Genusskletterei ein. Die Tour ist ausgezeichnet mit Bohrhaken abgesichert und so verlief der Weg ohne grosse, nennenswerte Probleme. Oben angekommen nach ca. 4 Std. auf 3021m genossen wir ein ausgiebiges Mittagessen bevor wir zur Sidelen Hütte abstiegen. Hier gönnten wir uns nochmals eine Pause bei einem köstlichen Kuchen. Am Abend genossen wir ein leckeres Nachtessen. Und weil der Tag so gut verlief, wurde auch Rotwein dazu getrunken. Nach einem kleinen "Verdauerli" kam der Kellner plötzlich mit einer riisigen Weinflasche (5l) aus dem Keller. Er wies uns darauf hin, dass es sich für so eine grosse Gruppe viel eher lohnen würde diese zu erstehen anstatt uns mit den üblichen 7dl Flaschen abzugeben. Dieses Argument der Wirtschaftlichkeit (und vielleicht auch das eine oder andere zuvor getrunkene Glas Wein ) verleitete uns zum erstehen dieser Vorteilspackung! Nach einer kurzen Degustation von diesem, ebenfalls ausgezeichneten Rebsaftes vielen wir alle in einen tiefen, ausgezeichneten Schlaf. Text: Andreas Kägi
Mittwoch 3.7.2024 – Ausbildung «Gletscher und Seilzüg»
Gemütlich wie jeden Tag starteten wir um 07:00 Uhr mit dem Frühstück. Dann ging es mit dem Auto zum Belveder und von da zu Fuss auf den Rohnegletscher. Im ersten Teil beschäftigten wir uns mit der Eisverankerungen mit Eisschrauben und/ oder einer Sanduhr. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Material (Eisdicke) es von guter Qualität braucht, um zwei motivierten Tourenleiter höchsten Wiederstand beim Ausreisversuch zu bieten. Nach dem Mittage wechselten wir dann in den Schneebedeckten Teil des Gletscher und widmeten uns noch den Firnverankerungen. Das Erstellen einer Verankerung unter Realbedingungen (mit hängender Person am Seil) war sowohl spannend wie auch kräftezehrend. Gerade wen die Verankerung anders will als der Erbauer.
Pünktlich vor dem Regen traten wir den Rückzug an. Zurück im Tiefenbach beschäftigten sich die meisten mit dem Vorschlafen für den nächsten Tag.
Donnerstag 4.7.2024 – Galenstock, 3586 müM. Via Südost-Sporn
Als Höhepunkt der Woche entschieden wir uns für eine Anwendertour auf den Galenstock. Bei dieser Tour kamen alle gelernten Techniken zur Anwendung.
Zum ersten Mal in dieser Woche klingelte der Wecker in der tiefen Nacht. Nach dem Frühstück um vier Uhr morgens, fuhren wir um halb fünf zum Parkplatz Sidelenbach. Bei winterlichen Bedinungen (Schneefall) starteten wir die Tour Richtung Sidelenhütte. Anscheinend spornte die Kälte die Teilnehmer an, so kam es zu keinem Halt in der Sidelenhütte. Der Zustieg zum Sporn via Sidelengletscher enthielten dann die ersten Steilpassagen. Der nächtliche Schneefall bedeckte die Route mit einer hübschen Schicht von 10cm Neuschnee, weshalb wir uns für das Klettern mit Steigeisen entschieden. Dank dem Schneeräumer Silvan genoss die erste Seilschaft beste Bedingungen. Die weiteren Seilschaften konnten sich dank den gut sichtbaren Wegspuren unmöglich verirren. Je höher wir stiegen, desto besser wurde das Wetter. Bei den letzten 2-3 Seillängen wärmten uns die ersten Sonnenstrahlen. Nach einer kleinen Pause bestiegen wir mit eisigem Wind den Gipfel. Kurz ein Selfie, geniessen des Rundumblickes und schon ging es auf den Weg zur Abseilpiste. Dank der guten Planung hatten wir die Abseilpiste für uns. Die Nachfolgenden Seilschaften liessen wir mit dem Gruppenabseilen weit hinter uns. Vorbei am Hannibal gelangten wir bei sommerlichen Temperaturen kurz nach dem Mittag in die Siedelenhütte. Nach dem Tenüwechsel (Kurzhose) und feiner Stärkungen begannen wir den restlichen Abstieg. Zurück im Tiefenbach nutzen dann die meisten die Zeit für ein Powernap. Text: Thomas Stadelmann
Freitag 5.7.2024 – Chli Furkahorn, 3026 müM
Nach ausgiebigem Frühstück und bereits gepackten Taschen im Auto, starten wir bei Sonnenschein zur letzten Tour – dem Chli Furkahorn.
Wir kürzen den Zustieg zum Südwestgrad etwas ab, indem wir kurz nach der Passhöhe bereits abzweigen und über die grasigen Ausläufer aufsteigen. In leichter, aber zum Teil recht ausgesetzter Kletterei folgen wir dem Grad bis zum Hauptgipfel. Während unserer ausgiebigen Mittagsrast lernen wir von einem Italiener, wie man ganz simpel an die Handynummer einer attraktiven Tourengängerin kommt.
Den Abstieg wählten wir direttissima über die Schneefelder. Andrea und Vero konnten die am Sonntag zuvor geübte Pickelbremse prima umsetzten.
Zurück im Tiefenbach geniessen wir ein letztes Mal die sehr tolle, gesellige Runde. Der mühsame Stau auf der Heimfahrt kann unserer guten Stimmung nichts anhaben, schliesslich geht uns der Gesprächsstoff niemals aus. So zumindest im «Frauenauto».
Eine abwechslungs- und sehr lehrreiche Tourenwoche, in einer heiteren, kameradschaftlichen Gruppe bleibt uns allen in bester Erinnerung. Text: Andrea Hadorn








Sa 29. Jun. 2024
Erlebniswelt LauterAAREquelle
Wie jedes Jahr stand die Wanderung zur Lauteraarhütte auf dem Programm. Der Titel und die Beschreibung waren vielversprechend:
Erlebniswelt LauterAAREquelle – wir kommen in eine andere Welt und sehen das Lauteraar ganz anders, am Sonntag ist das Wetter ungewiss, wir lassen uns überraschen und passen das Programm spontan an.
Wie sich dies bewahrheitet hat, lest ihr in den folgenden Zeilen.
Um 6:30 Uhr fuhren wir in Zofingen los. Wir, das sind, Dominik, der Tourenleiter und Chauffeur mit den Teilnehmern Regula, Thomas, Lilian, Christoph und Jeannette. Nach einem Kaffeestopp im Restaurant Bären in Guttannen fuhren wir weiter Richtung Grimselpass. Um 09:00 Uhr ging es ab dem Grimsel-Summerloch zu Fuss weiter. Über mehrere Treppen-Steinstufen steil hinauf und bevor es wieder etwas abwärts ging, hatten wir einen wunderbaren Blick hinunter zu den beiden Grimsel-Staumauern und bestaunten den Bau der neuen Staumauer (Bauzeit 2019 – 2025), die vor die alte gebaut wird.
Nach einem kurzen, unbeleuchteten, in den Felsen gehauenen Tunnel gings auf der Nordseite des Grimsel-Stausee weiter taleinwärts. Wir bemerkten schon bald, dass der Boden noch feucht war und dass der Wasserfall vom Juchlibach*, den wir über eine Brücke passieren konnten, viel mehr Wasser als üblich zu Tale führte. (*Der Juchlibach kommt mitten aus dem Berg und ist ein künstlicher Bach, welcher das Wasser aus dem benachbarten Bächlital - welches durch einen Stollen durch das Massiv des Brünberges hindurchgeleitet wird - in den Grimsel-Stausee entleert). Der Wetterbericht meldete ab ca. 14:00 Uhr Regen mit anschliessendem Gewitter. So gingen wir stetig vorwärts und beschränkten uns auf wenig und kurze Pausen. Am Ende des Grimsel-Stausees, kurz nach dem grossen Steinmannli mit buddhistischen Gebetsfahnen, dem sogenannten «Gletscherweib», stiessen wir auf René und Lisa, die schon frühmorgens den Weg unter die Füsse genommen hatten und mit einem Riesenpickel fleissig den Weg von hereinhängenden Pflanzen säuberten, Steine wegräumten und Wegmarkierungspfosten setzten.
Beim «Zmittagstein», im Aufstieg über den Schuttkegel vom Hinteren Brandlamm Richtung Triftbach trennte sich unsere Gruppe. René, Dominik, Thomas und Lisa kümmerten sich weiterhin um einen hindernisfreien Hüttenweg. Ein grosses Dankeschön, dass sie den riesigen und mega schweren Steinbrocken (ca. 1.2 m x 1.2 m) vom Weg wegräumen konnten. Wie sie das geschafft haben, bleibt ihr Geheimnis. Da muss eine Zauberhand im Spiel gewesen sein.
Während die einen «murksten» und «schafften», gingen wir anderen weiter. Kurz darauf hatten wir 3 Bergbäche zu überqueren, deren Wasser nur so zu Tale sprudelte und die Steine, die als «Brücke» dienen konnten, nur schwach aus dem Wasser ragten. Mit Hilfe der Stöcke, Konzentration und gutem Gleichgewicht, schafften es alle, zügig die Bäche zu überqueren. Auch wenn die Schuhe kurz im Wasser standen, blieben alle trocken. Sogar ein Stock, der entglitt, konnte akrobatisch gerettet werden.
Überglücklich erreichten wir die Lauteraarhütte auf 2393 müM und waren dankbar, dass der heftige Regen erst einsetzte, als alle in der Hütte angekommen waren. In der trockenen Hütte genossen wir den Apéro bestehend aus einer feinen, schön hergerichteten kalten Käse- und Fleischplatte und Wein. Später das feine Znacht mit Suppe, Älplermagronen und Zitronencrème. Ein herzliches Dankeschön an Claudia und Stefan, den Hüttenwarten, die uns so nett bewirtet und köstlich verwöhnt haben. Während wir es uns in der Hütte gemütlich gemacht hatten und es nach diesem Hüttenaufstieg keinesfalls an Gesprächsstoff fehlte, regnete es draussen immer heftiger. Später setzten Gewitter ein, die einem das Fürchten lehrten. Zum Glück waren wir in der Hütte in Sicherheit und im Trockenen. Einzig der Toilettengang musste gut geplant sein, denn der Weg von der Hütte zur «Dependance» hatte sich innert Kürze in ein Bächli verwandelt.
Gegen Morgen hatte sich das Wetter etwas beruhigt. Um 7:00 Uhr Frühstück, kurz darauf Verabschiedung vom Hüttenwartpaar und Start ins grosse Abenteuer. Die Wegunterhaltstruppe mit etwas Vorsprung, danach die anderen Hüttenbesucher gestaffelt, kurz nacheinander. Alle waren gespannt, wie der Hüttenweg nach dieser Nacht aussehen wird, was uns erwarten könnte, ob es überhaupt möglich ist, ins Tal abzusteigen. Nach ca. 30 Min. erreichten wir den ersten Bach. Grosses Staunen, wie sich die Situation seit dem Aufstieg verändert hatte. Die Steine, die die Wegtruppe am Vortag nach unserer Überquerung noch platzierte, um ein sicheres Durchgehen zu gewährleisten, waren weg, weggeschwemmt. Unfassbar. Es folgte eine heikle Bachüberquerung, die Dank Teamwork, für alle Hüttenbesucher, die absteigen wollten, möglich war. Um keine nassen Schuhe zu erhalten, wurde die Variante «barfuss» empfohlen. Die mit kurzen Beinen krempelten nicht nur die Hosenbeine hoch, sie zogen gleich die Hosen aus. So gings los, ins kühle Nass, alles in wasserfeste Säcke verstaut und die Bergschuhe um den Hals gehängt.
René und Thomas standen im eiskalten Wasser (teils bis zu den Oberschenkeln) und halfen allen Gruppen, den mittleren Teil des sprudelnden Baches zu überqueren, während andere beim Ein- und Ausstieg zur Hilfe standen.
Nach einigen Bächen, die allein überquert werden konnten, folgte nochmals einer, der viel Wasser führte und die Steine zum drauf stehen kaum sichtbar waren. Da nahmen wir gerne wieder die Hilfe von René und Thomas in Anspruch, die mitten im Bach standen. Ein trauriger Blick talwärts. Der noch am Vortag bestens freigelegte Weg über den Schuttkegel war im unteren Teil verschüttet. Ein neuer Weg musste gesucht und provisorisch markiert werden. In der Nacht war ein Teil des Unteraargletschers abgebrochen. Die Eisbrocken wurden weit Richtung Grimsel-Stausee geschwemmt. Im Tal war ein breiter, reissender Fluss entstanden. Man hörte das Poltern der Steine, die im Flussbett unter dem Wasser herumgewirbelt wurden. Bei der Sandbank wurde der Weg weggeschwemmt. Die Ebene hatte «plötzlich» mehrere Bäche, die Richtung Tal flossen und ähnelte einem Sumpfgebiet. Das Wasser floss teils direkt in der Mulde des Wanderweges und dort, wo dieser von Büschen umgeben war, gab es kein Durchkommen. So suchten wir uns einen neuen Weg, mehr bergwärts, bis wir auf Seehöhe wieder auf den ursprünglichen Wanderweg stossen konnten.
Das Wetter war wechselhaft. Eine kurze Zeit hellte es auf und wir waren zuversichtlich. Doch es regnete immer wieder und so marschierten wir zügig weiter talauswärts. Der Wasserfall beim Juchlibach hatte sich um das x-fache vergrössert. Die Wassermengen donnerten mit Kraft Richtung Grimsel-Stausee hinunter und schafften es nur knapp, unter der Brücke durchzufliessen. Beim Überqueren der Brücke hatte man das Gefühl, als würde eine Giesskanne über unseren Köpfen ausgeschüttet und die Gischt war noch lange nach dem Brückenende spürbar. Jeder, der bis hierher noch trocken war, war nach der Brückenüberquerung definitiv nass. Auf dem letzten Streckenabschnitt hatten wir noch einige Stufen und Höhenmeter auf- und abwärts zu überwinden. Zu unserer Freude liess sich die Sonne doch noch blicken. Bei den Autos angekommen, schlüpften wir in trockene Kleider und fuhren überglücklich nach Guttannen, wo wir uns im Bären vor der Heimfahrt fein verköstigten.
Was für ein Wochenende! Die Tourenausschreibung traf im wahrsten Sinne des Wortes zu!
Herzlichen Dank an Dominik, für die top organisierte Tour inkl. Hütten-Apéro, dem Wegunterhaltsteam und Helfern bei den Bachüberquerungen und allen Teilnehmern, die dem Wetter und den speziellen Bedingungen standgehalten und zu einer gelungenen Tour beigetragen haben
Text: Jeannette Bühler Fotos: Jeannette Bühler, Regula Sager, Bernhard Gähwiler, Dominik Schild, Christoph Ruchti








So 16. Jun. 2024
Eigenthal-Rägeflüeli-Schwarzenberg
Wir waren nur zu dritt und so entschieden sich Valentin, Iris und ich, mit dem Auto ins Eigenthal zu fahren. Um ca. 9 Uhr liefen wir beim Parkplatz Lindenstübli los. Der Himmel war noch stark bewölkt, aber dafür waren auch weniger Leute als sonst unterwegs. Schon bald ging es von der Strasse rechts weg durch den Wald in Richtung Rossbode und Schofberg. Das Gelände war wegen dem anhaltenden Regen der letzten Woche noch etwas feucht und man musste aufpassen, dass der Schuh nicht im Sumpf verschwand.
Bei der Gumm-Hütte legten wir eine verdiente Pause ein, bevor wir die letzten Meter aufs Rägeflueli in Angriff nahmen. Das Wetter gab sich etwas mehr Mühe und es waren auch mehr Wanderer unterwegs. Oben angekommen war der Pilatus zwar immer noch in den Wolken, aber wir konnten den tollen Ausblick aufs Mittelland geniessen. Nach einer Weile kam der Nebel wieder vom Tal hoch und wir marschierten weiter zum Studberg, wo wir ziemlich genau um den Mittag ankamen. Der Studberg war mit 1600m der krönende Gipfel unserer Tour und somit war er der ideale Ort für einen kleinen Zmittag.
Von hier hat man die Möglichkeit, via den Ochs eine kleine Extrarunde zu machen oder direkt zur Alp "Hinder Mülimoos" abzusteigen. Da die Aussicht wegen dem aufgezogenen Nebel momentan nicht besonders war, entschlossen wir uns für den Abstieg. Über recht abenteuerliche Holzstufen ging es hinunter zur Alp, wo der Senn bereits mit ein paar Kafi Lutz auf uns wartete.
Mittlerweile war der Nebel endgültig weg und wir konnten die Sonne geniessen. Trotzdem mussten wir irgendwann weiter Richtung Schwarzenberg. Unten angekommen konnten wir noch gemütlich das wohlverdiente Bier trinken, bevor wir das Postauto zurück ins Eigenthal nahmen. Danach fuhren wir gemütlich zurück und waren um 16 Uhr wieder in Zofingen.
Danke Valentin für die abwechslungsreiche und schöne Wanderung! Tourenbericht und Fotos: Marcel Lattmann





Sa 8. Jun. 2024
Gross Spannort Änderung Klettertag
Der Wettergott hatte uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. An unserem eigentlichen Tourenziel, dem Gross Spannort lag zu viel Schnee.
So sind wir um 7:00 Uhr in Zofingen Richtung Brüggligrat gestartet. Am Start traf dann auch noch Maurus ein, der direkt aus Thun anreiste. So konnten wir uns zu siebt den Brüggligrat vornehmen.
Bis zum Mittag herrschte Superwetter. Entsprechend hat es allen gut gefallen und wir konnten uns so richtig auspowern. Kaum hatten wir jedoch die Autos wieder erreicht, begann es zu …. regnen.
Text und Fotos: Stefan Flückiger



Do 6. Jun. 2024
2. von 3 Etappen Zofingen-Malters
Da die Wanderung wetterbedingt verschoben werden musste, konnten leider nur 4 von 10 Angemeldeten mitkommen. Trotzdem war das Verschieben eine gute Entscheidung. Der Wanderweg, vor allem entlang des Mauensees und dem Abstieg nach Buttisholz, wäre viel zu nass gewesen. Dank 3 Tagen ohne Regen konnte er gut abtrocknen und war angenehm zu begehen. Den Startkaffee konnten wir erst in St. Erhard geniessen, da es in Buchs keine Möglichkeit gab. Nach kurzer Zeit erreichten wir den Mauensee, danach folgte ein steiler Aufstieg Richtung Leidenberg, nach dem Motto «Ohne zu leiden auf den Leidenberg». Bevor der Weg in den Wald einbog, lohnte sich ein Blick zurück auf den Mauensee. Zwischen Leidenberg und Höhe eröffnete uns ein Panorama auf den Sempachersee, den Sendemast Beromünster und das Suhrental. Vor herrlicher Kulisse in die Innerschweizer Berge setzten wir uns auf eine Bank für die Mittagsrast. Nun führte der Weg hinunter zur Hauptstrasse, dann wieder hinauf zum Blumenberg, bevor wir die restlichen 1,5 km, 150 Meter abwärts nach Buttisholz, in Angriff nahmen. Trotz Gewittervorhersage kamen wir trocken und wohlbehalten in Zofingen an. Bericht: Käthi Däster





So 26. Mai 2024
Kriens-Krienseregg-Fräkmüntegg-Horw
Um 6 Uhr holte ich zuerst Jeannette und anschliessend Bea ab. Dank sehr wenig Verkehr konnten wir bereits um 06:40 bei der Talstation der Pilatusbahnen starten. Wir waren alleine unterwegs und genossen die Stille, während wir bei herrlichem Wetter durch den noch kühlen Wald liefen. Um 8 Uhr erreichten wir die Krienseregg und machten etwas später die erste Pause. In diesem Moment sahen wir auch das erste Bähnli vorbeifahren. Das war wahrscheinlich nur ein Bahn-Angestellter auf dem Weg zur Arbeit, denn es blieb lange das Einzige. Immer noch alleine marschierten wir weiter bergwärts.
Im Skihaus Mülimäs tranken wir den verdienten Kaffee und wurden vom Ehepaar sehr freundlich bedient. Mit der Temperatur stieg auch die Anzahl Wanderer, die jetzt bergwärts zogen. Also machten wir uns auch auf den letzten Abschnitt zur Bergstation Fräkmüntegg, die wir um 9:30 erreichten. Hier war schon viel Betrieb mit fotografierenden Touristen und rodelnden sowie jodelnden Innerschweizern. Bis zum Restaurant etwas weiter unten hatte es aber noch niemand geschafft, so dass wir uns dort nochmals eine kurze Pause gönnten.
Frisch gestärkt machten wir uns auf der Obwaldner Seite talwärts. Die Waldwege waren hier sehr abwechslungsreich: Mal waren sie mit Holzschnitzeln ausgelegt, dann wieder etwas feucht/morastig und zwischendurch war ein Stück mit Holzscheiten gepflastert. Im Schönenboden genossen wir einmal mehr die herrliche Aussicht auf Vierwaldstättersee, Rigi und Bürgenstock. Mittlerweile waren viele Wanderer und Biker unterwegs, trotzdem sahen wir etwas weiter unten einen stattlichen Hirsch durch den Wald flüchten!
Im Skihaus der Horwer bot man uns sogar eine Suppe an, die wir aber dankend ablehnten. Denn Jeannette hatte eine tolle Route gefunden, die uns statt nach Horw direkt zur Talstation in Kriens zurückbrachte. Um Punkt 12:40 fuhren wir zurück nach Zofingen und so hatten wir am Nachmittag reichlich Zeit, um uns von dieser tollen Tour zu erholen oder den Bericht zu schreiben. Vielen Dank Jeannette für die super Planung und Leitung! Bericht: Marcel Lattmann







Sa 18. Mai 2024
Pfingstklettern Meiringen
Samstag, 18. Mai 2024
Wir trafen uns am Morgen am Bahnhof. Dario und Luca fuhren mit dem Auto, voll mit unserem Gepäck.
Sämi und Fiona stritten sich und Liv war der Prellbock.
Wir trafen Luca und Dario am Spitalparkplatz. Vollzählig liefen wir nun zur Kletterwand Rotsteini. Viele Wände wurden wurden erklommen. Nach dem vielem Klettern haben wir uns dann das Mittagessen gegönnt. Für die übrigen 2 Seilschaften ging es auch noch auf die Mehrseillängen-Routen. Fiona und Sämi haben noch weiter gestritten und Luca und Liv riss bald der Geduldsfaden.
Beim Abstieg hatten wir es lustig.
Nach dem langen Geklettere fuhren wir zum Zeltplatz. Die Hälfte unserer Gruppe ging im Migros einkaufen, die andere Hälfte stellte die Zelte auf. Aufgrund des vielen Geklettere hatten wir grossen Hunger und fingen mit dem Kochen an. Als Liv zu den Peperoni kam, dachte sie sich „mit dem Messer geht es besser“ und schnitt sich das Fingerbeeri ab. Dario musste kurz einmal Arzt spielen und hat die Situation macherisch gemeistert. Trotz einigen Hollpersteinen haben wir es doch noch geschafft, die leckeren Teigwaren mit Gehacktem zu geniessen.
Es fing noch an zu regnen. Die Touristen versuchten ihr Glück mit dem Grill und wir erfreuten uns an ihren gescheiterten Versuchen.
Nach einigen Runden Werwölflen ging es für uns ins Zelt. Fiona hatte sich die Illusion in den Kopf gesetzt, dass ein Werwolf (Dario) schlaflos um unser Zelt schleicht. Text: Liv, Malin, Fiona
Sonntag, 19. Mai 2024
Wir starten unseren Tag um 07:45 Uhr am Frühstückstisch; es gab das bekannte Müsli von Fabian. Wir waren im Klettergarten im „Oberes Beretli“. Ein sehr schöner und geeigneter Klettergarten! Wir kletterten bis uns der Bauch knurrte. Nach dem Mittag bildeten wir Seilschaften und machten eine kurze Mehrseillänge zu zweit.
Der Regen schaute auch noch kurz vorbei, was uns aber nicht störte. Beim Klettern trafen wir noch Fabien und Melanie.
Erschöpft gingen wir auch schon wieder zurück zum Campingplatz. Nach einer kleinen Dusche und einer guten Portion Chips begannen Zoe, Malin und Mia mit der Hilfe von den Leitern zu kochen. Es gab Spaghetti Carbonara. Das Essen schmeckte hervorragend. Zufrieden und müde gingen wie dann auch schlafen.
So war der Sonntag vorbei. Text: Mia
Montag, 20. Mai 2024
Wir starten unseren Tag um 7 Uhr. Alle standen super und zufrieden auf. Alle Zelte waren schon bevor wir Zmorgen gegessen haben, ausgeräumt. Wie jeden Morgen gab es das traditionelle Müsli von Fabian. Wir teilten uns auf, ein paar gingen abwaschen und die anderen räumten die Zelte zusammen. Um 8.45 waren wir parat, um abzulaufen; doch leider war die Reception noch nicht offen. Deswegen ging es für uns erst um 9.00 Uhr los. Im Klettergarten hatte es schon sehr viele Leute und wir entschieden uns, noch einen weiterzugehen. Da trafen wir die JO Brugg. Alle konnten sich richtig auspauern. Leider mussten wir schon früh gehen, da unser Zug fuhr. Stefan bezahlte uns eine Glace und wir fuhren alle zufrieden nach Hause. In Zofingen trafen wir Dario und Luca wieder, um das Gepäck noch zu verteilen. Es war ein sehr schönes Wochenende. Text: Zoe


So 12. Mai 2024
Buochserhorn
Ursprünglich war eine Tour auf das Stanserhorn geplant. Aber da im oberen Bereich des Aufstiegs noch viel Schnee lag, schlug Hans stattdessen das Buochserhorn vor. So trafen wir uns um 07:25 in Zofingen auf dem Perron und fuhren in einem komplett leeren, verspäteten Intercity nach Luzern. Im Globiwagen der Engelberger Bahn ging es weiter nach Stans und von dort mit dem Postauto nach Buochs. Nach der Fahrt stärkten wir uns erstmal bei Kaffee und Gipfeli im Christen Beck (Geheimtipp!).
Um zirka 9 Uhr marschierten wir bei Sonnenschein los. Bis zum zweiten Stundenhalt beim Ribihuisli war der Wanderweg schön und etwas unspektakulär. Das änderte sich schlagartig beim Gitzitritt etwas weiter oben. Diese felsige Stelle war mit Seilen und einer Leiter gesichert und wir brauchten vor allem bei den Kletterstellen beide Hände. Die Passage war zum Glück trocken, aber bei schlammigen Verhältnissen muss man hier wirklich etwas vorsichtig sein.
Nach dem Gitzitritt ging es wieder normal weiter und wir erreichten um 12 Uhr die Guberentossen auf 1500m. Nach einer wohlverdienten Pause und einem kurzen Abstieg nahmen wir die letzten 300 Höhenmeter in Angriff. Der Weg entlang des Grats war steil mit zum Teil hohen Tritten, so dass wir etwas ausser Atem beim grossen Gipfelkreuz auf dem Buochserhorn ankamen.
Oben entschädigte uns die grossartige Aussicht auf den Bürgenstock und den Vierwaldstättersee. Ausserdem zauberte Hans nach dem Mittagessen einen feinen Espresso (!) aus dem Rucksack. Mit der Zeit wurde es etwas frisch und wir machten wir uns nach dem Gipfelfoto an den kurzen Abstieg via Bleiki zur Bergstation in Niederrickenbach. Während unterhalb des Gipfels noch Schnee lag, blühten weiter unten die Felder in herrlich gelben und blauen Farben. Die Planung von Hans war wie immer perfekt und kaum waren wir ins Bähnli eingestiegen, fuhr es auch schon los.
Von der Talstation ging es im vollgepferchten Globiwagen zurück nach Luzern und von dort weiter nach Zofingen.
Vielen Dank Hans für die perfekte Tour und den sagenhaften Gipfel-Espresso! Bericht: Marcel Lattmann








So 5. Mai 2024
Kletterkurs III Pilatus Esel
Um 08:00 Uhr trafen wir uns beim Zofinger Tagblatt,
alle hatten schon das schlechte Wetter satt. Wir fuhren los,
mit einem Rucksack auf dem Schoss.
Fiona hat ihr Klettergurt vergessen,
da haben wir schon zum ersten Mal vergessen.
Fabian drehte nochmals um,
dass fanden wir ziemlich dumm.
Am Parkplatz angekommen waren wir munter,
es wurde immer bunter. Wir teilten uns auf,
dass nahmen wir in Kauf. In 10 Seilschaften gingen wir rauf,
dass Wetter war nicht gut drauf.
Das änderte sich beim Klettern schnell,
der Himmel hell.
Bald waren wir auch alle Oben,
alle gut aufgehoben.
Mittagspause gab es im Liegestuhl, da fehlte uns nur noch ein Pool.
Ein Foto müssen wir noch machen,
mit unsern 1‘000 Sachen. Wir begangen den Abstieg,
dass war unser Sieg!
Autorinnen: Zoe, Malin, Mia, Liv und Fiona



So 5. Mai 2024
Velotour
Wie im Jahr 2023 war die Wettervoraussage nicht berauschend, wenigsten waren keine Gewitter angesagt, so machten sich 12 Teilnehmer bei mässigem Regenschauer, der Wigger folgend, in Richtung Reiden auf den Weg. Kurz nach Brittnau hatte der Wettergott Erbarmen mit uns, der Nieselregen gab nach und die Fahrstrecke trocknete ab. In Reiden bogen wir in das Lutertal ab, wobei 300 hm bergwärts auf den Letten absolviert werden mussten, was bei einigen Teilnehmern Schweissperlen auf der Stirn verursachte, welche mit einem Drahtesel ohne E-Motor angereist waren. Auf dem Herzberg oberhalb Uffikon gab es einen Kaffeehalt mit Gipfeli und zusätzlicher Aussicht ins Alpenpanorama, bei mittlerweile aufklarendem Wetter. Danach fuhren wir, die erklommen Höhenmeter einigermassen haltend, Richtung Wiliberg und weiter talwärts zum Restaurant Moosersagi. Auf einen Zvierihalt hoffend, wurde wohlweislich auf ein Dessert verzichtet. Nach dem üppigen Mittagessen fuhr die Gesellschaft mehrheitlich talwärts der Uerke folgend, weiter Richtung Köllilken. In der erwähnten Gemeinde, verabschieden wir uns von unserem Präsi, wollte er die bereits zurückgelegten Kilometer nach Zofingen nicht noch einmal unter die Räder nehmen. In Walterswil angelangt, kehrte die Radlertruppe in der Gartenwirtschaft vom Restaurant St. Urs & Viktor ein, um das verpasste Dessert nachzuholen.
Die restliche Strecke zum Ausgangspunkt in Zofingen wurde rasch zurückgelegt. Eine vom Wetterglück begünstigte und unfallfreie Velotour fand ihr Ende. Bericht: Urs Lienhard

So 21. Apr. 2024
Kletterkurs II Oberbuchsiten
Wir starteten um 07:00 Uhr beim Tagblatt Zofingen, Cédi war dieses Mal sogar pünktlich. Motiviert fahren wir los zur Platte Oberbuchsiten in Egerkingen. Angekommen waren wir noch trocken und ready für den Tag. Wir teilten uns in drei Gruppen auf: Anfänger, JO’er und die Fortgeschrittenen.
Der Seilkurs 2 kann nun beginnen. Wir lernten diverses, wie zum Beispiel: Repetition der Knoten, Was ist wichtig bei einer Seilschaft und so weiter. Bei den ersten Regentropfen dachten wir uns noch nichts dabei, doch als es dann zu schneien begann, musste sogar Fabian einsehen, dass wir eine Pause machen sollte. Wir besammelten uns beim Feuer und assen Schlangenbrot welches wir dank Lisa hatten.
Der Regen wurde immer stärker und Cédi immer unmotivierter. Also beschlossen wir den Seilkurs in der Kletterhalle Zofingen zu beenden. In der Halle schauten wir das Abseilen und das Standbauen so wie das Selbstsichern an. Alle hatten wieder warm und hatten Spass.
So verging die Zeit schnell und der Seilkurs 2 war schon wieder zu Ende. Dank dem tollen Leiterteam und den tollen Helfern konnten wir so einen informativen Seilkurs durchführen. Hoffentlich regnet es nächstes Mal nicht. Bericht: Mia Kulmer

So 7. Apr. 2024
Ski TW 1 Martelltal
Skitourenwoche 1, Martelltal, 7. – 13. April 2024
Endlich, nach vier oder fünf Anläufen, wegen Covid-19 und Schneemangel, fuhr uns Günter im ausgeliehenen Büsli, in gut fünf Stunden, mit Pause im Vereina-Tunnel, zuhinterst ins Martelltal. Nach dem Park-Chaos schulterten wir unsere schweren Rucksäcke und erreichten bei sommerlichen Temperaturen nach 45 Minuten die Zufallhütte, 2264m. Wir richteten uns zu sechst in zwei 4-er Zimmern ein und genossen das erste der feinen und üppigen Nachtessen.
Montag, 8. April, Madritschspitze, 3665m
Start um 7 Uhr. Bruno führte uns zuerst Richtung Butzenspitze. Bei 3100m fellten wir ab, um eine traumhafte Abfahrt im angesulzten, unverfahrenen Schnee zu geniessen. Ca. 300 Meter tiefer hiess es wieder anfellen, um die Route zum Ziel des Tages, der Madritschspitze, einzuschlagen. Die Abfahrt war okay aber je weiter unten, umso Wasserski ähnlicher wurde es. Ausklang auf der Terrasse bei Kaffee, Kuchen, Bier, etc.
Dienstag, 9. April, Köllkuppe, 3330m
Kurz nach dem Start kreiste der Bartgeier oberhalb der Martellhütte. War es der gleiche Vogel, den wir gestern auf dem Gipfel beobachten konnten? Heute ging es ca. 1100 Höhenmeter über den Hohen Ferner zum Ski Depot, kurz unter dem Gipfel. Immer lag noch Sahara-Sand in der Luft und schränkte die Weitsicht ein. Abfahrt über eine andere Route via Martellhütte bei passablen Verhältnissen. Die Zeit auf der Terrasse war kurz wegen dem Wetterumschlag.
Mittwoch, 10. April, Zofiger Joch, 3000m
Bei leichtem Schneefalll starteten wir um 8 Uhr. Wir waren die erste Gruppe – alle anderen liessen Bruno gerne spuren. Anschliessend genossen wir 1 ½ Stunden Gratis-Peeling. Dann wurden wir doch noch von einer anderen Gruppe überholt. Diese kehrten jedoch nach weiteren 15 Minuten um, während wir weitergingen. Auf dem von uns getaufen Zofiger Joch war auch für uns Schluss wegen der Lawinengefahr und schlechter Sicht. Die super Pulver Abfahrt war eine schöne Abwechslung zu den letzten Tagen.
Donnerstag, 11. April Eiskofel, 3300 und Suldenspitze, 3376m
Heute marschierten alle Gruppen wieder um 7 Uhr los. Der Himmel war blau und es versprach, ein wunderbarer Tag zu werden. Bald schon war unsere Gruppe alleine unterwegs. Die Spur eines Einzelgängers, der uns überholte, ignorierte Bruno. Er spurte lieber selbst, als einer schlecht angelegten Spur zu folgen. Wir stiegen lange flach und dann über den Langferner hoch. Um 11 Uhr erreichten wir den Eiskofel mit den drei Kanonen aus dem 1. Weltkrieg. Am Cevedale drüben waren lange Kolonnen von Tourengängern zu beobachten. Kurz Fellabfahrt, später ein wunderbarer Pulverhang bevor wir wieder anfellten und uns bei sehr warmen Temperaturen und anhänglichem Schnee zur Suldenspitze hochkämpften. Hier war die Sicht rundherum herrlich. Nach dem Schneefall von gestern war niemand an der Königspitze, auch Gran Zebru genannt, unterwegs. Doch dann entdeckten wir doch noch einen Einzelgänger in einer Flanke – bedenklich. Vorbei an der verwaisten und renovationsbedürften Casati Hütte, rutschten wir in die Steilabfahrt Richtung Pizzini Hütte. Um 14.15 Uhr kamen wir dort durstig an. Erst um 19 Uhr gab es das Nachtessen. Das internationale Publikum diskutierte in allen Sprachen miteinander – dementsprechend war es sehr laut im Speisesaal. Der Service war speditiv und freundlich. Heute hatten wir ca. 1380 Höhenmeter geschafft.
Freitag, 12. April, Cevedale, 3769m
Statt um 7 Uhr, handelte Bruno das Frühstück bereits um 6 Uhr aus. Ein typisches italienisches Frühstück jedoch schmeckte der Marschtee vorzüglich – einer der besten Marschtees überhaupt! Zügiger Aufstieg im Schatten über den Cedèc Gletscher. Bruno wählte die Tour durch die eindrücklichen Séracs. Ein letzter steiler Schlusshang und wir standen, als eine der ersten Gruppen, mit den Skis um 10.15 Uhr bereits auf dem Gipfel. 360 Grad Rundumsicht. Es folgte eine wunderbare, unverfahrene Sulzabfahrt bis zur Hütte, wo wir genau aufs Mittagessen eintrafen. Schön war es, wieder zurück zu sein. Uli, der Hüttenwirt (Im Gegensatz zu den Schweizer Hütten, wo es Hüttenwarte gibt) ist der geborene Gastgeber und hat seine Hütte im Griff. Die Stimmung war immer völlig relaxt und das Essen vorzüglich und abwechslungsreich.
Samstag, 13. April, Sonnenwandspitze und Rückreise
Das Wetter war zu schön, um einfach nur heimzureisen. Wir nahmen nochmals das Tal des Schlechtwettertages in Angriff. Bruno hielt nach den besten Abfahrtshängen Ausschau. Im Gebiet der Sonnenwandspitze war der höchste Punkt erreicht. Und wirklich: Die beste Sulzabfahrt der Woche genossen wir nochmals aus vollen Zügen. Nach 11 Uhr waren wir bereits bei unserem Büsli. Günter machte nur kurz auf dem Ofenpass, wo wir den Ortler von der andren Seite her bestaunen konnten, und auf einer Autobahnraststätte Halt. Bruno erwischte seinen Zug in Luzern pünktlich, trotz den verstopften Strassen rund um den Bahnhof. Eine unfallfreie, genussvolle Tourenwoche ging zu Ende.
Herzlichen Dank: An René, der uns seinen Bus ausgeliehen hat, an Günter als Organisator und Fahrer, an Rolf als jederzeit bereiten Co-Fahrer und natürlich an Bruno, der uns wieder souverän durch die Bergwelt geführt hat.
Bericht: Yvonne Ruesch mit Hilfe der anderen Teilnehmer








Sa 6. Apr. 2024
1. von 3 Etappen Zofingen-Malters
Wir zwölf wanderlustigen SAC-ler treffen uns direkt auf dem Perron von Gleis zwei in Zofingen. Wir, also Wanderleiterein Käthi, Irene, Helen, Hanni, Kurt Hotz, Adeline, Heinz Bürklin, Vincent, Fränzi, Ruth, Regina und ich fahren mit dem 07:44 Zug nach Dagmersellen und von dort mit dem Postauto nach Uffikon Kantonsstrasse. Wegen Beizenmangel wandern wir ohne Startkaffee bei Sonnenschein los, an der Kirche vorbei, wo die Messmerin den Kirchen-Kiesplatz für die morgigen zwölf Erstkommunikanten noch mit dem Rechen pflegt. Wir steigen steil auf, am älteren Gemeindehaus vorbei, dann über ein 83er Stägli zwischen den Häusern und an blühenden Bäumen vorbei, rauf zum Wald. Fränzi kennt noch jede Abzweigung, von damals, als die Mittwochswanderer schon einmal hier rauf gingen. Wir wandern an Magnolienbäumen vorbei, die in voller Blüte stehen, ja schon fast vorüber sind. Meisen und Buchfinken zirpen. Im Wald spriessen die Buchen grün, fast wie wenn sie auch blühten. Wir steigen über den gleichen Baum hinweg, der schon letztes Mal quer über dem Weg lag. Oben wo's flach wird, geniessen wir das erste Mal einen herrlichen Ausblick über das Uffiker-Buchser Moor und über die Chätziger Höchi hinweg auf einen schönen Ausschnitt der Alpenkette. Käthi erklärt uns, dass die Seen des Moores, in der einst, vom Reussgletscher bedeckten Ebene, im zweiten Weltkrieg durch Torfabbau entstanden sind. Das Moor ist wichtig für Brutvogelarten, laichende Amphibien wie Feuersalamander und Erdkröten, aber auch für etwa zwanzig Libellenarten. Wir folgen dem Waldrand, die Höhe haltend, über Sandplatten bis ins "Juhee". Vincent erzählt mir von seinen spannenden Lehrgängen am Meer mit der Uni Basel. Wir steigen dann ab nach Dagmersellen und folgen auf der Ebene dem Wanderweg 7 "via Gottardo" in Richtung Reiden. Beim Kneippplätzchen baden wir nicht die Füsse, aber das ToiToi wird benützt. Wir verlassen die Route 7 und gehen über die Höchflue, die steile Treppe hinunter, rasten beim Grillplatz bei der engen Sandsteinhöhle, oberhalb des kleinen Rebberges und essen zu Mittag. In Reiden tränkt Edi Meier auf dem Balkon die Pflanzen und plaudert mit uns und auf dem letzten Stück in Zofingen ist Maria in ihrem Garten aktiv und begrüsst uns. Wir wählen das ruhige, grosszügige Gartenrestaurant des Seniorenzentrums Brunnenhof für die letzte Rast mit Trunk und Schwatz. Dort verabschieden und bedanken wir uns, bevor sich die nette Gruppe nach Hause oder ins Städtchen auflöst. Bericht: Röbi Fitzi







Fr 5. Apr. 2024
Vernissage - Jubiläumsausstellung
Bericht zur Vernissage und Ausstellung:
SAC-Sektion Zofingen – 150 Jahre Leidenschaft für Berge und Natur
und 50 Jahre Vermigelhütte
Am 5. April 2024 durften wir mit geladenen Gästen aus der Politik, der Museumskommission und der Sektion die Ausstellung offiziell eröffnen.
Speziell begrüssen durften wir die Stadtpräsidentin Frau Christiane Guyer, die auch einmal JO–Mitglied unserer Sektion war. Im Weiteren durften wir den SAC-ZV–Präsidenten Stefan Goerre begrüssen; ebenso freuten wir uns u.a. über den Besuch von Hugues Hagmann, Präsident der Sektion Olten und Peter Heiniger, Präsident der Sektion Huttwil.
Einige Stichworte zum Jubiläum und der Ausstellung:
Das Jubiläum:
Im Jubiläumsjahr haben wir 3 Schwerpunkte und spezielle Anlässe zum Jubiläum der Vermigelhütte.
- Ein Tourenprogramm entlang einer Linie von Zofingen zur Vermigelhütte und Sternwanderung zur Vermigelhütte
- Diese Museumsausstellung mit einem interessantem Rahmenprogramm mit Lesungen und Vorträgen. Mit dieser Ausstellung und den Vorträgen wollen wir uns der Öffentlichkeit zeigen.
- Am 26. Oktober gibt es für unsere Mitglieder und geladene Gäste einen Galaabend im Stadtsaal von Zofingen
Blicken wir zurück:
Auf Initiative des Zürchers Rudolf Theodor Simler trafen sich am 19. April 1863, 35 Herren aus Aarau, Basel, Bern, Buochs, Glarus, Luzern, Olten, St. Gallen und Zürich im Bahnhofbuffet Olten und gründeten den Schweizer Alpen-Club SAC. Simler warnte davor, die damals boomende Eroberung der Alpen alleine den Ausländern zu überlassen. Bereits 1857 war der Alpine Club in London und 1862 der Österreichische Alpenverein gegründet worden.
Am 4. November 1874 gab Carl Offenhäuser den Anstoss für die Gründung einer Zofinger Sektion. Am 10. November folgte die Gründungsversammlung und danach der Antrag an den Zentralverband, die neugegründete Sektion Zofingen aufzunehmen. Somit wurde Zofingen als 19. Sektion mit 19 Mitglieder im Schweizerischen Alpenclub aufgenommen.
Die Verbindung zum Museum Zofingen:
Gustav Strähl war Gründungsmitglied, Kassier und zehn Jahre Präsident, er wurde 1905 zum Ehrenmitglied ernannt
Hermann Fischer Siegwart, Gründungsmitglied, Aktuar und über 10 Jahre Vizepräsident und ebenfalls 1905 zum Ehrenmitglied ernannt.
Warum erwähne ich diese beiden Herren:
Diese zwei Freunde gründeten das Museum Zofingen – das älteste Museum im Kanton Aargau. Es öffnete 1901 als «Bibliothek-Museum Strähl-Fischer». Möglich machten dies Gustav Rudolf Strähl und Hermann Fischer-Sigwart. Ersterer schenkte der Ortsbürgergemeinde Zofingen 150 000 Franken und leitete den Bau ein, letzterer steuerte seine naturkundlichen Sammlungen bei.
Zwischen 1887 und 1899 unternahm Strähl weite Reisen und hielt darüber Vorträge beim SAC Zofingen. Aus den Protokollen der Sektion Zofingen sind einige seiner Reiseziele bekannt: Strähl bereiste Italien, den Orient und Griechenland, Nordafrika, Indien, Südostasien, China, Japan und die USA. Er brachte viele Reiseandenken mit, die er später dem Museum Zofingen übergab.
Hermann Fischer-Sigwart war ein Apothekersohn. Seine Leidenschaft galt aber der Naturbeobachtung. Nach dem Verkauf der Apotheke widmete er sich ganz dem Naturstudium. Besonders am Herzen lagen ihm die Amphibien. Fischer veröffentlichte über 400 Bücher und Artikel zur Naturkunde, wofür er einen Ehrendoktortitel der Universität Zürich erhielt. Als Gründungsmitglied der Naturschutzkommission und als Präsident des aargauischen Tierschutzvereins war er einer der ersten Naturschützer in der Schweiz. Der grösste Teil der Naturkundlichen Sammlung stammt von ihm.
Unsere Ausstellung:
Wichtige Zeitabschnitte sind in der Ausstellung erwähnt. Wer sich genauer dafür interessiert, findet die Jubiläumsschrift auf unserer Homepage.
Die Ausstellung - 150 Jahre Leidenschaft für Berge und Natur – gliedert sich in verschiedene Themenblöcke:
- 150 Jahre Sektion von der Gründung bis heute, mit Objekten aus unserem Archiv und aktuelle Themen.
- Unsere Akteure Fritz und Louise – sie sind im August 1920 unterwegs – eingekleidet aus dem Depot des Alpinen Museum
- Claude ist jetzt unterwegs zur Fründenhütte – ausgerüstet und eingekleidet von Bächli Bergsport Aarau
Ein weiterer Teil zeigt die Geschichte der ursprünglichen Vormigelhütte (alte Bezeichnung) bis zur aktuellen Vermigelhütte auf Sunsbiel im Unteralptal bei Andermatt.
Spannend ist auch die Geschichte der Gletscherforschung am Lauteraargletscher mit der Verbindung Pavillon Dollfus – Lauteraarhütte.
Im ersten Stock finden wir eine Vitrine, die die Geschichte der Landestopografie aufzeigt. Insbesondere in Verbindung mit Hermann Siegfried -> der Siegfriedkarten
Zum Schluss erreichen wir im zweiten OG eine Vitrine über die Geschichte der Fotografie. Von der Plattenkamera bis hin zur digitalen Fotografie.
Heute erhalten wir 98 % aller Fotos für Tourenberichte als Handyfotos. In unserm Archiv haben wir eine spannende Fotosammlung ab 1920 in grossformatigen Glasdias und Negativen bis hin zu Diasammlungen aus den 1950er bis in die 1970er Jahre zu Touren- und Arbeitswochen.
Der Besuch der Ausstellungen ist sehr zu empfehlen und dauert bis zum 31. Oktober 2024.
Text: Willy Hartmann Fotos: Raphael Nadler







